1585 consort

Quelle: porträtiert von Christoph Spetner um 1660
Das 1585 consort, benannt nach dem Geburtsjahr von Heinrich Schütz, widmet sich schwerpunktmäßig der Einstudierung und Aufführung von A-Cappella-Chorwerken des 17. Jahrhunderts. Motetten, unter anderem aus den Cantiones Sacrae von Heinrich Schütz oder dem Israelsbrünnlein von Johann Hermann Schein, wurden in den vergangenen Jahren in regelmäßigen Abständen in Gottesdiensten in der Friedenskirche Heidelberg-Handschuhsheim aufgeführt. Das 1585 consort hat die Matthäus-, die Johannes- und die Lukaspassion von Schütz sowie die Markuspassion von Peranda erarbeitet. Das Ensemble hat bei den letzten Heidelberger Kirchenmusiktagen das Eröffnungskonzert gestaltet und im Jahr 2017 anlässlich des Reformationsjubiläums mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg bei einem Kantatenprojekt kooperiert. Letztes Projekt war die Aufführung der Johannespassion von Johann Sebastian Bach im Frühling 2018. 

Je nach Besetzung der Kompositionen variiert die Zahl der Mitwirkenden, im Schnitt sind es jedoch etwa 16 Sängerinnen und Sänger aus Heidelberg und Umgebung. Die Organisation des Chorprojekts liegt in den Händen von Daniel Hager-Mann, die musikalische Leitung hat Stadtkantor KMD Michael Braatz-Tempel.

Kontakt: michael[dot]braatz[at]ekihd[dot]de

 

Quelle: Denise Reuter