2015

Bild und Glaube - Rückblick des Jahresthemas

Jahresprogramm 2015 als Flyer

Vaterunser-Ausstellung von Siegfried Angermüller

Quelle: SAGA
Großer Gemäldezyklus zum Vaterunser des Heidelberger Künstlers Siegfried Arno Gottlieb Angermüller (mit Künstlername SAGA) in der Heiliggeistkirche
Die Ausstellung war vom 13. September bis 21. November 2015 zu sehen.
Gemälde, die das „Vaterunser“ zum Thema haben, sind in Heidelberg kaum bekannt. Nach 29 Ausstellungen in ganz Deutschland ist derzeit der Zyklus aus zehn großformatigen Bildern des Heidelberger Künstlers SAGA (Siegfried Arno Gottlieb Angermüller) in der Heiliggeistkirche zu sehen.
Ein zeitgenössisches Kompositionskonzept offeriert dem Betrachter vielseitig erfahrbare Wahrnehmungsmöglichkeiten, welche durch kosmische und transzendente Zusammen-hänge in der Farben- und Formensprache ausgelöst werden können.
Personifizierte Darstellungen sind in dieser auf Meditation ausgerichteten Bilderfolge bewusst vermieden worden, entsprechend der Hinweise in der Bibel, in der Thora und dem Koran, wo es heißt: „Du sollst dir kein Bildnis machen von Gott“. Vielmehr prägen wechselseitige Polaritätsbeziehungen diesen Zyklus in seiner spirituellen Dynamik.
 

Lot Vekemans' Theaterstück "Judas"

Schauspieler: Hartmut Lange, Lübeck
Aufführung am 8. November 2015, 18 Uhr, Providenzkirche

Quelle: TiKK
Er ist aus der Hölle emporgestiegen, um seine Geschichte zu erzählen – nicht bloß um seinen Namen reinzuwaschen, denn der steht ohnehin unauslöschbar für Verrat. Ist es der Versuch eines Schuldbekenntnisses, oder eher der Rechtfertigung? Was waren die Gründe, die hinter seinem Tun standen? Wie wäre die folgenreichste Geschichte des christlichen Abendlandes weitergegangen, wenn er Jesus nicht verraten und falsches Zeugnis abgelegt hätte? Die flämische Autorin Lot Vekemans bietet in ihrem Monolog der Ikone des Verrats ein Forum (Dt. Erstaufführung 2012). Judas spricht über seine Wut, seine Enttäuschung und seine Sehnsüchte, ohne die Verantwortlichkeit seines Handelns zu leugnen. Der Text ist  Augenzeugenbericht, Verteidigungsrede und Eingeständnis.

Die Vorstellung fand in  Kooperation mit dem Theater im Kulturhaus Karlstorbahnhof (TiKK) im Rahmen der THEATERTAGE 2015 statt.

Im Anschluss gab es ein Nachgespräch mit dem Schaúspieler Hartmut Lange und Pfarrer Vincenzo Petracca. 

 

Sommerpredigtreihe „Bild und Glaube“ in der Heiliggeistkirche

Quelle: SAGA
Sommerpredigtreihe im Rahmen des Jahresthemas der Citykirche
 

Sonntag, 2. August
Am Grund aller Fragen - Fernsehgottesdienst zum „Physikfenster“ von  Johannes Schreiter  (Sigrid Zweygart-Pérez)

Sonntag, 9. August
Nein und Halleluja!
- Daniel und das Standbild des Königs (Dr. Martin Treiber)

Sonntag, 16. August
Der Tanz ums Goldene Kalb
(Dekanin Dr. Marlene Schwöbel-Hug)

Sonntag, 23. August
Die Kaisermünze
(Prof. Dr. Renate Wind)

Sonntag, 30. August
Citykirche im Gespräch: Kultur-Bürgermeister Dr. Joachim Gerner predigt zum Thema „Kunst und Kirche

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Sonntag, 6. September
Gott ins Angesicht sehen!
- Vom kreativen Umgang mit dem Bilderverbot (Prälat Dr. Traugott Schächtele)

Sonntag, 13. September
Das Vaterunser betrachten
- Vernissage der Vaterunser-Ausstellung von Siegfried A. G. Angermüller (Dr. Vincenzo Petracca)

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Theologisches Publikumsgespräch zu "Echnaton"

Quelle: Vincenzo Petracca
Echnaton - Oper in drei Akten von Philip Glass: Von einem "kultverdächtigen Coup" und einem Abend "an dem einem Augen und Ohren übergehen" sprach die Opernwelt, als ein "spektakuläres Gesamtkunstwerk aus Tanz, Video und ausgefeilter Choreografie" bezeichnete das Darmstädter Echo die Oper.
Im Rahmen des Jahresthema "Bild und Bibel" fand am 24. Mai 2015 im Stadttheater im Anschluss an die letzte "Echnaton"-Vorstellung ein theologisches Publikumsgespräch mit Pfr. Vincenzo Petracca statt. Es ging um den Sonnenhymnus des Echnaton und um die Frage, ob Echnaton als Erster in der Menschheitsgeschichte den Monotheismus eingeführt habe.
 

Ausstellung "Luthers Fabeln" von Otmar Alt

Quelle: Otmar Alt
Die Citykirche präsentierte im Rahmen des Jahresthema 2015 "Bild und Bibel" zusammen mit der Luthergemeinde die Ausstellung "Luthers Fabeln" von Otmar Alt im Lutherzentrum.
Am 8. Mai 2015 war die Vernissage und am 17. Mai wurde ein Kunst-Gottesdienst zur Ausstellung gefeiert.

Martin Luthers Übersetzung der Tierfabeln von Äsop hat der Künstler Otmar Alt bildhaft umgesetzt. Originalmotive des Künstlers korrespondierten in der Ausstellung mit gerahmten Fabeltexten. Auf 18 Tafeln waren neben dem Fabel-Text jeweils zwei Zeichnungen von Alt zu sehen.

 
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