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Evangelische Bonhoeffergemeinde in Kirchheim verabschiedet ihren Pfarrer Albrecht Herrmann in den Ruhestand

Quelle: ekihd - Karin Wilke
Pfarrer Herrmann begrüßt die Gemeinde
Heidelberg, den 20.01.2019. Glücklich, wer noch einen Sitzplatz ergattern konnte in der rappelvollen Arche an diesem sonnigen Sonntagnachmittag. Kirchheimer Gemeindeglieder beider Kirchen, Vertreter aus dem evangelischen und katholischen Stadtkirchenbezirk und dem Stadteilverein, die Kindergartenteams sowie Freunde und Familie waren dort zusammengekommen, um ihren langjährigen Gemeindepfarrer Albrecht Herrmann in den Ruhestand zu verabschieden. Insgesamt 37 Berufsjahre ist er seiner Berufung als evangelischer Gemeindepfarrer gefolgt, davon 16 Jahre in Heidelberg. 2002 kam er als „Studentenpfarrer“ in die Evangelische Studierendengemeinde, seit 2010 war er bis zuletzt als Gemeindepfarrer in der 2017 fusionierten Bonhoeffergemeinde in Kirchheim tätig.

„Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.“ Diesen Spruch aus den Galaterbriefen des Paulus, Kap. 2 Vers 20 hat sich Pfarrer Herrmann anlässlich seines Scheidens aus dem kirchlichen Dienst ausgesucht. Aber wie hat man sich das vorzustellen, dass Christus in uns lebt? „Ich durfte eng mit Menschen zusammenleben, die Christus in sich trugen und tragen, das reicht“, lautet seine Antwort. „Christus in mir heißt für mich, Hauptsache von Gott geliebt.“ Das nimmt man dem stattlichen Kirchenmann, der in einer großen Pfarrerfamilie aufgewachsen und selbst mit einer Pfarrerin verheiratet ist, sofort ab.

 Quelle: ekihd - Karin Wilke
Die "Entpflichtung" ist ein Akt von großer Tragweite

Quelle: ekihd - Karin Wilke

Überhaupt sind seine Aufrichtigkeit, seine Standhaftigkeit in Glaubensfragen, sein Gerechtigkeitssinn, das Eintreten für seine Überzeugungen und Menschen in Not seine herausragenden Eigenschaften, die in den anschließenden Grußworten immer wieder hervorgehoben und gelobt wurden. „Deine Stimme wird uns fehlen!“, betonte die stellvertretende Dekanin Martina Reister-Ulrichs. „Und das nicht nur, weil sie uns zurief: "Empört euch, beschwert euch und wehrt euch, es ist nie zu spät", sondern auch, weil sie uns bei mehr als einem Anlass Lieder lehrte und die Stimmen in die Mehrstimmigkeit lenkte. Weil sie Musik war und Musik machte.“ Schuldekanin Beate Großklaus lobte sein Schaffen und Wirken im Bildungsbereich und den Schulen nebenan. „Im Bezirk warst du für mich einer der Propheten, die denen eine Stimme geben, die selbst nicht gehört werden.“

Für den Ältestenkreis dankte Hans-Georg Pflüger-Heß dem engagierten Gemeindepfarrer dafür, immer für alle Menschen dagewesen zu sein, die zu ihm kamen und ihnen eine geistliche Heimat anzubieten. „Du hast die Arche geöffnet für unsere iranischen Mitchristen aus dem PHV, damit sie sich hier treffen, Deutsch lernen und viele sich auch taufen lassen konnten. Flüchtlinge, denen Gefahr an Leib und Leben drohte, haben in diesen Räumen hier Schutz und Zuflucht gefunden.“ Pfarrer Hans-Georg Ulrichs von der Studierendengemeinde unterstrich die Ökumene, die Albrecht Herrmann stets am Herzen lag. Ebenso die interreligiösen Gespräche und ökumenischen Frühstücke, die er in seiner Zeit als Studierendenpfarrer gefördert und begleitet habe. „Du stehst für eine Horizonterweiterung und so sehe ich auch deinen Ruhestand als eine weitere Horizonterweiterung in deinem Leben“, gab Ulrichs seinem Vorgänger mit auf den Weg.

Quelle: ekihd - Karin Wilke
Die Arche ist voll bis auf den letzten Platz
Stadtteilverein, Kindergarten und die katholische Schwestergemeinde St. Peter schlossen sich dem Reigen von Grußworten an, anschließend sang der Ältestenkreis noch ein Abschiedslied für seinen scheidenden Pfarrer, der sichtlich bewegt war von so vielen Lobesworten. Und wer bis dahin noch keine Gelegenheit hatte, sich von Pfarrer Herrmann zu verabschieden, konnte dies bei Sekt und einem Imbiss im Foyer nachholen. Die Spuren, die er in seiner Gemeinde und dem Kirchenbezirk hinterlassen hat, werden auch zukünftig sichtbar und wegweisend sein.

Lesen Sie hier das Grußwort der stellvertretenden Dekanin Martina Reister-Ulrichs

 

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