Bestattung

Wer einen Angehörigen verloren hat, wünscht sich Trost und Begleitung und einen würdevollen Abschied. Dazu will die kirchliche Bestattung eine Hilfe sein. Nach einem Todesfall wird in der Regel zunächst der Bestatter benachrichtigt, der dann mit dem zuständigen Pfarrer bzw. der zuständigen Pfarrerin Kontakt aufnimmt. Bestehen besondere persönliche Beziehungen zu einem bestimmten Pfarrer, werden diese nach Möglichkeit berücksichtigt. Mit dem Pfarrer und dem Friedhof muss zunächst der Bestattungstermin abgeklärt werden, dann wird ein Beerdigungsgespräch vereinbart.

Gerne gestalten wir den Trauergottesdienst so persönlich wie möglich und lassen Raum für eigene Beiträge. Auch musikalische Wünsche werden so weit wie möglich erfüllt. In der Ansprache spricht der Pfarrer über die Hoffnung des christlichen Glaubens, die auch über den Tod hinausreicht.

Wünschen Sie eine Erdbestattung, findet in der Regel direkt im Anschluss an die Trauerfeier die Beisetzung auf dem Friedhof statt. Das Gleiche gilt bei einer Trauerfeier mit Urne nach der Kremation. Eine dritte Form ist die sogenannte Feuerbestattung. Bei ihr wird vom Toten vor der Kremation Abschied genommen. Die Beisetzung kann dann einige Tage oder Wochen später stattinden. Auch diese kann durch einen Pfarrer/in begleitet werden.

Was ist unmittelbar nach dem Tod zu tun?

Tritt der Tod zuhause ein, müssen die Angehörigen innerhalb von vier Stunden einen Arzt verständigen, der den Totenschein ausstellt.

Wenn die Angehörigen dies wünschen, darf der Verstorbene noch einen Tag oder auch etwas länger in der Wohnung verbleiben. Auch kann eine Aussegnung stattfinden, d.h. der Pfarrer kommt ins Haus des Verstorbenen und nimmt mit den Familienangehörigen Abschied von dem Angehörigen.

Danach wird der Verstorbene durch einen Bestatter in eine Leichenhalle überführt.