Mitwirken und dabei bleiben

Seit April 2018 läuft die Fortsetzung des Projektes „An Körper und Geist gut betreut in Handschuhsheim“  unter dem neuen Namen: „Mitwirken und dabei bleiben“.
Der neue Projektabschnitt soll dazu beitragen, dass die Friedensgemeinde ihren Anspruch verwirklicht, „Sorgende Gemeinde“ zu werden, und dabei die Anliegen älterer und alter Menschen gezielt in den Blick nimmt. So soll ein stabiles soziales Netzwerk  in der Gemeinde entstehen, an dem die älteren und alten Menschen mitwirken und das sie bei Bedarf dann auch auffängt und trägt. Beteiligung am Gemeindeleben soll ermöglicht oder geschaffen werden: Ältere und alte Menschen können ihre Kompetenzen und Erfahrungen aktiv in die Gemeinde bzw. in die bestehenden Angebote einbringen und werden bei der Umsetzung eigener Ideen aktiv unterstützt. Das ehrenamtliche Engagement  durch und für ältere und alte Menschen in der Gemeinde wird gefördert und professionell begleitet. Auch bei Einschränkungen soll die Teilnahme an den Gottesdiensten und am Gemeindeleben gesichert und die Verbindung zur Gemeinde auch bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit durch Besuche Zuhause, im Krankenhaus und im Pflegeheim gesichert sein.
Hilfsangebote bekannt machen: Die Sorge der Gemeinde gilt hier besonders den älteren und alten Menschen, die mit körperlichen und kognitiven Einschränkungen leben müssen sowie den Angehörigen, die Unterstützung brauchen.
Mit der Projektleitung steht auch eine Ansprechperson für ältere/ alte Menschen und ihre Angehörigen in der Gemeinde zur Verfügung. Bei Hausbesuchen, in ihrem Büro im Haus Philippus oder im Pfarramt  bietet sie Beratung und Begleitung rund um die Themen Alter, Hilfe und Pflege an.
Mit der eigenen Nachbarschaftshilfe, mit der Diakoniestation und dem Altenpflegeheim Haus Philippus stehen der Friedensgemeinde verlässliche Partner zur Seite, die den Menschen helfen, auch bei gesundheitlichen und altersbedingten Einschränkungen ein selbst­ bestimmtes Leben im vertrauten familiären, sozialen und räumlichen Umfeld zu führen.
Wichtige Unterstützung erhalten die Einrichtungen und Dienste dabei von Ehrenamtlichen, die sich in der Gemeinde um  ältere und alte (pflege- und hilfsbedürftige) alleinstehende Menschen/Paare kümmern. Sie bieten ihre Zeit an für Gespräche, persönliche Zuwendung und Zuspruch und bilden die Brücke zur Friedensgemeinde.
Das kostenlose Angebot der ehrenamtlichen Begleitung sowie die Angebote der Dienste und Einrichtungen können alle älteren Menschen, die hier in Handschuhsheim wohnen, in Anspruch nehmen, unabhängig davon, ob sie der Friedensgemeinde angehören oder nicht.  
Das Miteinander der Generationen gestärkt werden: Um generationenübergreifende Kontakte und Begegnungen weiter auszubauen bietet sich u.a. die Gemeinde-Rikscha an, die für Fahrten in und um Handschuhsheim kostenlos für ältere Menschen zur Verfügung steht. Auch im Altenpflegeheim Haus Philippus sollen junge Menschen aus der Gemeinde in Gruppen (z.B. Erzählcafé) eingeladen werden, um so mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ist Gespräch kommen.  

Damit dies alles gelingen kann braucht die Friedensgemeinde Menschen, die bereit sind, sich mit ihrer Zeit und ihren Ideen einzubringen und sich ehrenamtlich für die älteren und alten Menschen in der Gemeinde zu engagieren.
Machen Sie sich mit uns auf den Weg zur Sorgenden Gemeinde!

Kontakt können Sie gern aufnehmen mit:

Esther Süs                                                                            

Büro: Altenpflegeheim Haus Philippus
Zeppelinstr. 9,  69121 Heidelberg
Telefon: 06221 / 417 663
Email: esther[dot]sues[at]stadtmission-hd[dot]de

Anfragen werden auch über das Pfarramt entgegengenommen und weitergeleitet. Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat findet in der Sakristei der Friedenskirche von 10-12 Uhr eine Sprechstunde mit Esther Süs statt (bitte im Pfarrbüro klingeln).

Projektflyer liegen in der Kirche aus.

 *Das Projekt wird. finanziert vom Diakonieverein Handschuhsheim e.V. und der Friedensgemeinde, von der Evang. Kirche in Heidelberg und dem Diakonischen Werk der Evang. Kirche in Heidelberg, von der Evang. Stadtmission und der Altenhilfe der Evang. Stadtmission Heidelberg sowie mit Mitteln des Kirchenkompassfonds der Evang. Kirche in Baden.

 

 

 

 

Quelle: Denise Reuter