Schulkunst

Zeichnen

Schulkunst-Ausstellung "Bild - Material - Objekt"

Ausstellung: 14.6.-18.7.2018, Heiliggeistkirche  

Über 30 Schulen aus Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis beteiligen sich an der diesjährigen Schulkunstausstellung des Staatlichen Schulamts Mannheim. Das besondere an diesem Konzept ist, dass SchülerInnen verschiedenster Schularten und Altersstufen gemeinsam ausstellen und ihre gestalterischen Ergebnisse zusammen präsentieren. Die Werke werden seit dem 14.6. in der Heiliggeistkirche gezeigt. Im Rahmen einer Vernissage führte Dorothee Höfert, Kunsthistorikerin an der Kunsthalle Mannheim, in die Ausstellung ein. Nach der Begrüßung und Eröffnung durch Citypfarrer Vincenzo Petracca sprachen die ev. Schuldekanin Beate Großklaus und Sarah Dahme vom Zentrum für Schulkunst zu herz gehende Grußworte. Als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung der Arbeiten übergab Herr Hartwig Weik, Schulamtsdirektor und Leiter des Staatlichen Schulamts Mannheim, den Schülerinnen und Schülern die Urkunden des Landes. 
Die Schulband New Age aus Wiesloch sorgte für die passende rockige Umrahmung.
 
Das Schulkunst-Programm des Landes Baden-Württemberg wurde 1985 ins Leben gerufen und ist überregional bekannt als eine wichtige Säule zur Förderung der künstlerisch-ästhetischen Bildung im Kontext des schulischen Kunstunterrichts.
„Bild, Material, Objekt“ lautet der Titel des diesjährigen Turnus der Schulkunstreihe und behandelt damit wesentliche Bereiche und Aspekte künstlerischen Tuns. Gleichermaßen beinhaltet das Thema zentral eine der wesentlichen Komponenten der modernen Lebenswelt – das Bild. Denn täglich wächst die Vielzahl der Bilder, die uns umgeben. Der Kunstunterricht schult den gestalterischen Umgang mit dem Phänomen Bild und lässt Bildwelten gleichermaßen entstehen wie er zum Verstehen von vorhandenen Bildwelten Methoden vermittelt.
Die Materialität der Bilder ist dabei eine der wichtigen Bedingungen, die beispielsweise das analoge vom digitalen Bild trennt und gleichzeitig potenziell den Weg ins Dreidimensionale ebnet – und damit zum Objekt. Damit spannt die diesjährige Schulkunstausstellung thematisch einen weiten Bogen und gibt vielfältige ästhetisch-gestalterische Impulse.
 
Die Ausstellung in der Heiliggeistkirche lädt dazu ein, sich von der facettenreichen Fantasie der Schüler beim Schaffen neuer Bilder überzeugen zu lassen und Entdeckungsreisen zwischen „Fläche und Raum“ anzutreten. Das Schulkunst-Team des Staatlichen Schulamtes Mannheim um Hildegard Mertz, Schulamtsdirektorin am Staatlichen Schulamt Mannheim, Lea Noe, Kunsterzieherin an der Südstadt-Grundschule Schwetzingen, Sebastian Schäuffele, Kunsterzieher am Hohenstaufen-Gymnasium Eberbach, und Paul Velthaus, Kunsterzieher an der Theodor-Heuss-Realschule Heidelberg, freut sich darüber, nach der vor zwei Jahren stattgefundenen Schulkunst-Ausstellung zum Thema Zeichnen nun abermals Schülerarbeiten in der Heiliggeistkirche präsentieren zu können, die die Wertigkeit und Wichtigkeit ästhetischer Bildung an den Schulen der Umgebung zeigen.
 

SCHULKUNST stellte aus: „ZEICHNEN“ in der Heiliggeistkirche in Heidelberg

Ausstellung vom 4. Februar bis zum 16. März 2016, Heiliggeistkirche

Quelle: www.schulkunst-bw.de
Mit den Phänomenen des Zeichnens beschäftigte sich in der Heidelberger Heiliggeistkirche die SCHULKUNST-Ausstellung des Staatlichen Schulamts Mannheim. Die Ausstellung wurde am 4. Februar 2016 um 15 Uhr eröffnet und war bis zum 16. März 2016 zu sehen. Es beteiligten sich über 30 Schulen aus Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis. Alle Schularten von Sonderpädagogischen Bildungs-und Beratungszentren, Grundschulen, Grund- Haupt- und Werkrealschulen, Realschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien waren vertreten. Das Schulkunst-Programm des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport ist seit mehr als 20 Jahren fester Bestandteil der kulturellen Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg und fördert die Bildende Kunst in Schulen landesweit.
 
„ZEICHNEN“ war das Thema der aktuellen landesweiten SCHULKUNST-Ausstellungsreihe, die bisher jährlich stattfand. Zeichnen ist einerseits der Klassiker im Kunstunterricht der Schulen, andererseits bietet sich beim Zeichnen immer wieder aufs Neue die Möglichkeit, unbekanntes Neuland zu betreten. Zeichnen ist mehr als Punkte und Linien spazieren zu führen - Kinder zeichnen, was ihnen wichtig ist, mal intuitiv, mal rational, manchmal sogar bevor sie sprechen können. Zeichnen ist ein Spiel mit dem Stift. Zeichnen ist aber auch Analyse, Zeichnungen sind in Linien und grafischen Spuren sichtbar werdende Spuren des Denkens und Fühlens. Wie reichhaltig die Fantasie ist und welch vielfältige Möglichkeiten in der Technik des Zeichnens stecken, führten die Arbeiten eindrücklich vor Augen, die im Kirchenraum der Heiliggeistkirche über zwei Stockwerke hinweg betrachtet werden konnten. Die Annäherung an das Thema in 2015 / 16 des SCHULKUNST-Programms Baden-Württemberg „ZEICHNEN“ fand im Kunstunterricht der Schulen auf sehr vielfältige Weise statt. Die Schülerinnen und Schüler von über 30 Schulen aller Schularten haben experimentiert, spielerisch und künstlerisch geforscht und ihr erworbenes Wissen gestalterisch in optische Erlebnisse umgesetzt. Sie haben Linien in den Raum wandern lassen, phantasievoll zusammenmontiert, fotografisch festgehalten, zum Teil digital verändert, manipuliert, animiert. Manches wurde gar in bewegte, filmische Bilder übersetzt oder in Live-Aktionen choreografiert. Die Themenspanne reichte vom Portrait über perspektivische Zeichnungen bis hin zu grafischen Experimenten, von der klassischen, analogen Handzeichnung bis hin zur digitalen Anwendung, von der Zeichnung als Werkzeug des Designers bis zum Zeichnen zu Tanz und Performance. Urban Sketching, Architekturzeichnen und Zeichnen als künstlerischer Entwurf oder tagebuchartiger Eintrag wurden ebenfalls präsentiert. Es gab vieles zu entdecken.

Initiiert wurde die Ausstellung vom Schulkunst-Betreuerteam Hildegard Mertz, Schulamtsdirektorin am Staatlichen Schulamt Mannheim, Andrea Glaubitz-Noe, Kunsterzieherin an der Südstadt-Grundschule Schwetzingen, Sebastian Schäuffele, Kunsterzieher am Hohenstaufen-Gymnasium Eberbach und Paul Velthaus, Kunsterzieher an der Theodor-Heuss-Realschule Heidelberg. Mit dieser regionalen Schulkunstausstellung, die Bestandteil eines langjährigen landesweiten Förderprogramms ist, unterstrich das Staatliche Schulamt Mannheim die Bedeutung kreativen Schaffens und der kulturellen Bildung im schulischen Bereich. Gleichzeitig bot sich einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich von dem Leistungsniveau an den Schulen und der vielfältigen Schulkultur zu überzeugen. Neben Dokumentationen kreativen Wirkens sollte diese Ausstellung auch Anregungen und Motivation für Schülerinnen und Schüler sowie deren Kunstpädagogen sein.

SCHULKUNST – seit über 20 Jahren ein einzigartiges Erfolgsprogramm Das landesweite und dabei europaweit einzigartige Förderprogramm SCHULKUNST ist seit mehr als 20 Jahren fester Bestandteil der kulturellen Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg und fördert die Bildende Kunst landesweit in allen Schularten. Zu wechselnden Themen erhalten Lehrkräfte in Fortbildungen und didaktischen Handreichungen Ideen und Hinweise, die sie in ihre Arbeit einbringen können. Für deren Schülerinnen und Schüler bietet sich dadurch die Gelegenheit, mit diesen Themen zu experimentieren und ihre Kreativität in eigenen künstlerischen Arbeiten zum Ausdruck zu bringen und in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ausgewählte Arbeiten aller regionalen Ausstellungen werden anschließend bei der Landesausstellung von Dezember 2016 bis Januar 2017 in der Kunsthalle Messmer in Riegel gezeigt.

Vernissage: Donnerstag, dem 4. Februar 2016, 15 Uhr

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, dem 4. Februar 2016, 15 Uhr, waren alle Kunstinteressierten, besonders auch Schülerinnen und Schüler, herzlich willkommen. Nach der Begrüßung und Eröffnung durch Herrn Dr. Petracca, Pfarrer der Citykirche Heiliggeist in Heidelberg, hat Frau Dr. Dorothee Höfert, Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin an der Kunsthalle Mannheim in die Ausstellung eingeführt. Als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung der Arbeiten übergab Herr Hartwig Weik, Schulamtsdirektor, Leiter des Staatlichen Schulamts Mannheim den Schülerinnen und Schülern die Urkunden des Landes.

Quelle: Jessy Bardelle

 

 


 
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