Die Symmetrie als Universalsprache

Transkulturelles Kunstprojekt von Cemile Camci

14. bis 29. Oktober 2016, Heiliggeistkirche

Quelle: Cemile Camci
Die Ausstellung ist Teil einer Wanderausstellung von September 2016 bis Januar 2017 in Kirchen, Synagogen, Moscheen und Tempeln im Rhein-Neckar-Kreis.
Näheres: www.aktiontoleranz.de

Film zum Projekt

Veranstaltungen zur Ausstellung

Vernissage der Ausstellung in Heiliggeist

Freitag, den 14. Oktober 2016 um 20 Uhr
Heiliggeistkirche, am Marktplatz Heidelberg

Programm: 20.00 Uhr Musik – Orgel und Saxofon (Wolfgang Schröter/ Knut Rößler)
20.15 Uhr Begrüßung – Citypfarrer Dr. Vincenzo Petracca
20.30 Uhr Musik – Orgel und Saxofon
20.45 Uhr Vorstellung des Ausstellungsprojektes – Künstlerin Cemile Camci
21.15 Uhr Musik – Orgel und Saxofon
anschließend Empfang

Film Abend „Der Imam und der Pastor“

Heiliggeistkirche 19. Oktober 2016, 19.30 Uhr 
Film Abend „Der Imam und der Pastor“ mit Einführung von Annegret Fabricius und anschließender Diskussion

Finissage der Ausstellung in Heiliggeist

Heiliggeistkirche, 29. Oktober 2016, 20 Uhr

Finissage mit einem Vortrag von Clemens Bellut zum Thema "Zusammensein des Unvereinbaren - Überlegungen gegen die Eindeutigkeiten" und anschließender Diskussion

Idee des Kunst-Projektes

Die Idee der harmonischen Anordnung von Teilen brachten bereits die alten Griechen mit Ansichten der fundamentalen Ordnung und Harmonie im Universum in Verbindung. Der Gedanke findet sich gleichermaßen in der Kunst als auch in den Naturwissenschaften wieder. Die Symmetrie-Gesetze hängen stets mit einer Kategorisierung und streng eingehaltener Regelmäßigkeit zusammen, letztlich also mit Grenzen. Mit diesem ästhetischen Kunstprojekt will die Künstlerin Grenzen aufsprengen und neu zusammenführen. Sie möchte eine Transkulturalität schaffen: die Entwicklung von klar abgrenzbaren Einzelkulturen zu einer Globalkultur.

Quelle: Cemile Camci
In diesem Projekt entsteht aus bestehenden Symbolen unterschiedlicher Kulturen ein neues Ganzes. Diese Synthese schafft ein transkulturelles Kunstwerk, welches durch die Erfüllung harmonischer Grundbedürfnisse alle Kulturkreise anspricht, ohne die Herkunft aufzugeben. Hierzu werden die Symbole der fünf großen Weltreligionen (Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum, Islam) verwendet. Die Symbole werden zu einem neuen Kunstwerk in Form einer symmetrischen Ornamentik zusammengefügt. Die einzelnen Symbole koexistieren gleichberechtigt mit- und nebeneinander, wodurch die Unterschiedlichkeit erhalten bleibt. Das Kunst-Projekt symbolisiert so selbst Offenheit und Toleranz.

Künstlerische Umsetzung

Symbole der fünf Weltreligionen werden mit verschiedenen Techniken aus Druck und Malerei auf fünf großdimensionierten Leinwänden dargestellt. Jede Leinwand kann einzeln für sich betrachtet werden. Zusammengefügt ergeben die fünf Leinwände ein großes Bild, in dem die Symbole völlig gleichberechtigt und symmetrisch angeordnet sind. Ergänzt werden die Bilder durch eine Licht-Installation.

Künstlerin

Quelle: Cemile Camci
Cemile Camci wurde 1970 als Kind von Eltern mit Migrationshintergrund in Heidelberg geboren und ist auch dort aufgewachsen. Studium und zwei Ausbildungen, eine davon wurde dann zu Ihrem Beruf in Heidelberg und Mannheim. Seit 2003 ist sie selbständig als Kommunikations-Designerin, heute Inhaberin der Manufaktur CDESIGN in Heidelberg.

Sie hat das Projekt „Aktion Toleranz“ ins Leben gerufen. Ihre Sprache ist die Ästhetik in der Kunst in Form von Harmonie und Symmetrie. Diese Sprache ist universell, denn die Sehnsucht nach Ästhetik verbindet Menschen aller Kulturen und Religionen.
 

 
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