Strategieprozess der Evangelischen Kirche in Heidelberg geht in die Umsetzung

- 19.05.2025 - 

Heidelberg, 19.05.2025. Die Evangelische Kirche in Heidelberg setzt ihren Weg der Transformation und der strategischen Neuausrichtung fort: In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtkirchenrat beschlossen, mit der Stiftung Schönau in Verhandlungen über eine Verwertung des Jakobusareals in der Schröderstraße zu treten. Der Stadtkirchenrat folgt mit dem Beschluss der Linie des Ältestenkreises der Jakobus-Johannesgemeinde in Neuenheim.

Die Jakobuskirche ist bereits seit März 2025 aufgrund von Baumängeln und damit einhergehender Sicherheitsbedenken geschlossen.
 
Die Johanneskirche hingegen bleibt als kirchlicher Ort erhalten und wird weiterentwickelt. Sie soll in Zukunft verstärkt für gottesdienstliche, kulturelle und musikalische Angebote genutzt werden und der fusionierten Jakobus-Johannesgemeinde eine Heimat bieten.
 
„Diese Entscheidung ist schmerzhaft – insbesondere für die betroffenen Gemeindemitglieder, die mit der Jakobuskirche oft über Jahrzehnte verbunden waren“, sagt Florian Barth, stellvertretender Dekan. „Aber sie sind notwendig, damit wir als Kirche in einer sich stark wandelnden Gesellschaft weiter wirksam und nah bei den Menschen bleiben können.“
 
Ziel des in der gesamten badischen Landeskirche laufenden Prozesses ist es, auf die tiefgreifenden gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen zu reagieren – etwa auf sinkende Mitgliederzahlen und finanzielle Herausforderungen – und zugleich zukunftsfähige Strukturen zu schaffen.
Nachdem der Stadtkirchenrat bereits im April 2024 wegweisende Beschlüsse zur Zukunft aller kirchlichen Gebäude im Stadtkirchenbezirk Heidelberg gefasst hat, werden diese nun Schritt für Schritt realisiert. 
 
In einer Gemeindeversammlung am Montag, 26. Mai 2025, um 19 Uhr im Johanneshaus (Lutherstraße 67), informieren  Steffen Jooß, Geschäftsführer der Evangelischen Kirchenverwaltung, und die Gemeindeleitung über die konkreten Auswirkungen der strategischen Entscheidungen auf die kirchlichen Gebäude im Stadtteil Neuenheim. Die Gemeindeglieder haben an diesem Abend die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihre Perspektiven einzubringen.

Der Strategieprozess ist geprägt von einem intensiven Beteiligungsprozess mit Gemeinden, Gremien und Ehrenamtlichen. Weitere Informationen zum Prozess und den Hintergründen finden sich unter: https://ekihd.de/ueber-uns/strategieprozess-2032-zusammen-kirche-erneuern/

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Melanie Degueldre-Beyer
 
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