
Jetzt geht es darum, die neue Struktur im Alltag mit Leben zu füllen, Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam weiterzuentwickeln.
Unser Ziel bleibt: Auch mit weniger finanziellen Mitteln, weniger Personal und einem kleineren Gebäudebestand wollen wir als Kirche in Heidelberg nah bei den Menschen sein – in den Stadtteilen, in besonderen Lebenssituationen und mit Angeboten, die in die ganze Stadt hineinwirken.
Der landeskirchliche Rahmen: ekiba 2032

Für die Kirchenbezirke bedeutete dieser Beschluss insbesondere: Kooperationsräume zu bilden, Personalstellen neu zu planen und den Gebäudebestand nach landeskirchlichen Vorgaben zu klassifizieren. Die Landeskirche gibt in diesem Veränderungsprozess die Ziele und rechtlichen Rahmenbedingungen vor; die konkrete Umsetzung liegt bei den Kirchenbezirken. Heidelberg hat diesen Gestaltungsspielraum genutzt und sich für einen gemeinsamen Kooperationsraum für den gesamten Stadtkirchenbezirk entschieden.
Warum verändert sich unsere Kirche?
Kirche verändert sich, weil sich auch die Gesellschaft verändert. Die Zahl der Kirchenmitglieder geht zurück, finanzielle Spielräume werden kleiner und in den kommenden Jahren stehen weniger hauptamtliche Mitarbeitende zur Verfügung. Gleichzeitig verändern sich Lebensformen, Erwartungen an Kirche und die Art, wie Menschen sich engagieren.
Darauf reagieren wir nicht nur mit Einsparungen. Wir fragen zugleich, wie kirchliche Arbeit unter veränderten Bedingungen gut und verlässlich gestaltet werden kann. Deshalb verbinden wir notwendige Reduktion mit Erneuerung: Wir bündeln Kräfte, arbeiten stärker zusammen und schaffen Raum für neue Formen von Kirche.
Was uns dabei leitet
Drei Leitkriterien geben unserem Weg Orientierung. Sie wurden im Strategieprozess gemeinsam entwickelt und bleiben auch für die Umsetzung maßgeblich:
- den Blick auf kommende Generationen entwickeln und stärken
- Menschen in Übergängen des Lebens wahrnehmen und begleiten
- begeisternde und geschützte Räume schaffen und erhalten
Sie helfen uns, Entscheidungen nicht allein nach Strukturen oder Kosten zu treffen, sondern danach zu fragen, wofür wir als Evangelische Kirche in Heidelberg da sein wollen und unser Handeln daran auszurichten.

