Heidelberger Frauenmahl
Save-The-Date: Frauenmahl 2027 am 13.05.2027
Möglichkeit zur Mitgestaltung:
Herzliche Einladung an alle interessierten Frauen zum Netzwerktreffen am Montag, 22. Juni 2026 um 19:00 Uhr im Melanchthonhaus, Am Heiligenberg 14, 69126 Heidelberg
Kontakt: Tanja.Dittmar@kbz.ekiba.de
Spenden
Sollten Sie das Frauenmahl als Projekt unterstützen wollen, freuen wir uns über Ihre Spende auf das Spendenkonto der Evangelischen Kirche in Heidelberg.
Wichtig: Eine Einzahlung auf das Spendenkonto berechtigt nicht zur Teilnahme am Frauenmahl!
Spendenkonto:
Evangelische Kirche in Heidelberg
IBAN: DE 77 6725 0020 0009 3129 51
BIC: SOLADES1HDB (Sparkasse Heidelberg)
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Verwendungszweck: Frauenmahl
Rückblick auf das Frauenmahl 2026
FRAUEN.LEBEN.VERÄNDERUNG
5. Frauenmahl am 21.5.2026 um 19.00 Uhr in der Heiliggeistkirche
"Leben ist eine Kunst" – 5. Heidelberger Frauenmahl in der Heiliggeistkirche
Zum Jubiläum strömten am 21.05.2026 wieder mehr als 160 Frauen in die festlich dekorierte Heiliggeistkirche im historischen Zentrum Heidelbergs. Das fünfte Frauenmahl stand unter der Überschrift „Frauen.Leben.Veränderung“. Die Rednerinnen des Abends begeisterten die anwesenden Frauen aus ganz Heidelberg mit ihren sehr unterschiedlichen Geschichten und Lebensläufen.
Auch in diesem Jahr waren die auf Selbsteinschätzungsbasis vergebenen Tickets innerhalb kurzer Zeit ausgebucht. Das Frauenmahl hat sich als übergreifendes Frauen‑Netzwerktreffen fest in der Heidelberger Veranstaltungslandschaft etabliert. Die Mischung aus inspirierenden Redebeiträgen, ansprechendem Rahmenprogramm und erstklassigem Dinner in festlich geschmücktem Ambiente zieht immer mehr Frauen in die Heiliggeistkirche.
Pfarrerin Tanja Dittmar, Initiatorin und Organisatorin und Initiatorin des Heidelberger Frauenmahls sieht im Frauenmahl eine der Gelegenheiten, aus der eigenen „Bubble“ herauszutreten, und Teilhabe zu ermöglichen. Sie wünscht sich als Ergebnis des Abends „Veränderung! Ermutigung! Verständnis!“
Sandra Arendarcyk, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Heidelberg, schloss sich der Sicht der Initiatorin an und hob hervor, wie viel das Frauenmahl in die Stadtgesellschaft hinein bewirkt und wofür es steht: „Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung, Dialogbereitschaft und das gemeinsame Engagement für ein gutes Miteinander.“
Nach der zweiten Begrüßung kamen die vier Rednerinnen des Abends mit vier sehr unterschiedlichen Sichtweisen auf das Thema „Frauen.Leben.Veränderung“ zu Wort. Bürgermeisterin Martina Pfister fügte ein spontanes Grußwort bei.
Die erste Tischrede wurde von Prof. Dr. Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin am Universitätsklinikum und Gründerin der ersten Gewaltambulanz in Baden-Württemberg gehalten. Sie nahm die Zuhörerinnen mitten hinein in eine bedrückende Fallschilderung, in der eine Frau vergewaltigt worden war und schaute darauf, welch tiefgreifende Veränderungen im Leben von Opfer und Täter eine solche Tat zur Folge haben kann. Sie warb dafür, „als Gesellschaft und Einzelperson“ „hinzuschauen“ und aktiv zu werden, wenn irgendwo Gewalt vermutet werde. Das Angebot der Gewaltambulanz sei kostenlos und biete niedrigschwellig Unterstützung an, da kein Zwang zur Anzeige bestehe.
Veränderung ist auch das Thema von Tordin Schönfelder, die als Kind hörender Eltern von Geburt an taub ist. Angetrieben vom Wunsch nach Veränderung in ihrem Leben hat sie nach der spontanen Kündigung einer „sicheren“ Angestelltentätigkeit über Umwege ihre Berufung in der Aufgabe gefunden, die Gebärdensprache zu verbreiten. Ihr Unternehmen „TalaMano“ ist stetig auf nun 17 Mitarbeitende gewachsen. Sie sieht sich als Brückenbauerin zwischen Menschen und Lebenswelten und erreicht Menschen, Familien und Einrichtungen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln. Ihr mitreißender Vortrag wurde wie alle Reden des Abends in Gebärdensprache gedolmetscht.
Walwala Azam ist aus Afghanistan geflüchtet und engagiert sich ehrenamtlich im Café Talk und im Diakonischen Werk. Die junge Frau, die noch die Schule besucht, beeindruckte sichtlich mit ihrem eindrücklichen Statement, dass Frauen das Recht haben, für sich und ihr Recht auf eigenen Entscheidungen einzustehen., auch über Widerstände hinweg, denn „das Leben ist nicht einfach. Leben ist eine Kunst.“ Mit stehenden Ovationen zollten die Anwesenden ihr Respekt.
Gülay Keskin, Fotografin in Heidelberg, hielt die letzte Tischrede des Abends. Sie blickte zurück auf Ihren Werdegang als Kind türkischer Gastarbeiter und die große Bedeutung, welche die Fotografie, ob die Selfies vom Vater oder die eigene Berufswahl, schon immer in ihrem Leben eingenommen hat. Sie „hinterfrage“, was sie sieht, „und suche nach Perspektiven“. Unsere „Möglichkeit zu hinterfragen“ ermögliche gesellschaftliche Veränderung, die „uns neu zusammenbring(t).“
Das musikalische Rahmenprogramm unterstrich die Vielfältigkeit der Teilnehmerinnen, Rednerinnen und Musikerinnen. Der FLINTA-Chor Heidelberg „Can´t keep quiet“ wählte politische Lieder, die betonten, dass Frauen eine Stimme haben, die sie nutzen können und sollen. Die „Europahymne der Vielen“ unterstrich das Plädoyer für Inklusion, Vielfalt und Weltoffenheit.
Mezzosopranistin Barbara Link, Mitglied des Opernchores des Theaters und Orchesters Heidelberg, berührte zusammen mit der aus der Heidelberger Chorlandschaft bekannten Manuela Weiss am Klavier mit hochklassigen, gefühlvollen Darbietungen, u. a. von Camille Saint-Saëns.
Frank Nuscheler und ehemalige Teilnehmende der Initiative "Cook your Future" verwöhnten wie in den Jahren zuvor die Frauen mit einem hervorragenden vegetarischen 3-Gänge-Buffetmenü mit Gerichten aus dem Mittelmeerraum, West- und Nordafrika.
Der Ticketpreis auf Selbsteinschätzungsbasis ermöglichte es erneut auch finanziell nicht so gut gestellten Frauen teilzuhaben und sich dadurch über soziale Grenzen hinweg auszutauschen. Die Absicht, als Frauen zusammenzustehen und gemeinsam Dinge zu bewegen, zeigte sich auch darin, dass die Veranstaltung wie immer rein ehrenamtlich organisiert war, mit vielen engagierten Helferinnen und mit Rednerinnen und Musikerinnen, die kein Honorar erhielten und sich aus Überzeugung unentgeltlich einbrachten.
Mit einem kunstvollen, außergewöhnlichen Segen von Schuldekanin Dr. Beate Großklaus und erneutem Dank an alle Mitwirkenden endete ein bewegender Abend, der nachwirken wird und das Potenzial hat, Veränderungen anzustoßen.
Auch 2027 geht die Erfolgsgeschichte „Heidelberger Frauenmahl“ weiter. Das sechste Frauenmahl wird am Donnerstag, den 13.05.2027, in der Heiliggeistkirche in Heidelberg stattfinden.
Wer das Frauenmahl langfristig unterstützen möchte und Frauen dazu einladen möchte, mit einem geringen Ticketbeitrag teilzunehmen, hat die Möglichkeit, ganzjährig für das Format zu spenden.
Text und Fotos: Silke Kleffner-Pöppel
Die Initiative „Frauenmahl“ entstand aus einem Beitrag zur Reformationsdekade der EKD (Evangelischen Kirche Deutschland). Die Tischrede knüpft an gutes Essen und interessante Reden bei Katharina und Martin Luther an. Das „Frauenmahl“ ist ein Begegnungsraum in unterschiedlichen Städten in Deutschland. Das Frauenmahl bietet die Möglichkeit zur Vernetzung. Es ist ein Raum für Frauen in ihrer Vielfalt. Aus den unterschiedlichen Kontexten, Generationen und Lebenssituationen kommen Frauen zusammen. Das gemeinsame Essen (Mahl) bietet Gelegenheit über die kurze Reden (ca. 7 min) zu einem bestimmten Thema ins Gespräch kommen. Die Tischgespräche laden ein zum Erfahrungsaustausch und erweitern den eigenen Horizont. Die Heiliggeistkirche ist ein offener Raum, in dem die Frauen sich in den persönlichen Begegnungen stärken und inspirieren, ermutigen und bilden. Einblicke in die unterschiedlichen Professionen, Biographien und Arbeitsfelder werden allen Frauen ermöglicht. Das Ziel ist der neugierige Austausch über Grenzen (Milieu, Alter, Religionen) hinweg in einer wunderbaren Veranstaltung, die alle Sinne anspricht, inspiriert und allen zugänglich ist. Über den Eintrittspreis wird bereits gelebte Solidarität und Teilhabemöglichkeit zum Ausdruck gebracht.
Wenn Sie das Frauenmahl unterstützen möchten:
Spendenkonto: Evangelische Kirche in Heidelberg IBAN: DE 77 6725 0020 0009 3129 51 BIC: SOLADES1HDB
Verwendungszweck: Spende Frauenmahl
Kooperation: Frauennetzwerk der Evangelischen Kirche in Heidelberg
Ansprechpartnerin: Pfarrerin Tanja Dittmar, Bezirksbeauftrage für die Frauen in der evangelischen Kirche in Heidelberg. Am Heiligenhaus 14, 69126 Heidelberg Email: Tanja.Dittmar(at)kbz.ekiba.de, Telefon: 015125985354
FRAUEN.ZEIGEN.FARBE 3. Frauenmahl am 25.4.2024 um 19.00 Uhr in der Heiliggeistkirche
Heidelberg, 25.04.2024. Auch beim dritten Frauenmahl unter dem Motto "Frauen.Zeigen.Farbe." war die festliche geschmückte Heiliggeistkirche bis auf den letzten Platz ausgebucht. 170 Frauen verbrachten miteinander einen wunderbaren Abend mit inspirierenden Rednerinnen, stimmungsvoller Musik, begeisterndem Tanz und einem leckeren Drei Gänge-Menü.
Das Team der Initiative "Cook your Future" unter Leitung von Frank Nuscheler zauberte ein exotisches vegetarisches Menü mit Geschmackseindrücken aus Indien und Pakistan auf 170 Teller. Vier beeindruckende Frauen aus ganz unterschiedlichen beruflichen Kontexten teilen ihre Erfahrungen, die ihr Leben bunt und reich machen. Handpanspielerin Mandy Giatoro und Sängerin Anne Drais sorgen für sphärische Klänge in der bunt ausgeleuchteten Kirche und ein leuchtendes Tanzensemble unter Leitung von Miriam Ullrich brachte farbenfrohen Schwung in den rundum gelungenen Abend.
Hier finden Sie die Beiträge der Rednerinnen:
Für die Getränke stehen am Abend Vertrauenskassen bereit.
Überweisungen an:
Evangelische Bezirkskirchenkasse:
IBAN: DE 72 6725 0020 0000 0024 96
BIC: SOLADES1HDB
Verwendungszweck: Frauenmahl 2024
Frauen.Gestalten.Zukunft - 140 Frauen folgten am 11. Mai 2023 der Einladung zum Frauenmahl in die Heiliggeistkirche
"Die Kirche war ein wundervoller Rahmen, alles war stimmig und festlich geschmückt, das Essen hat toll geschmeckt, die Rednerinnen waren spannende Frauen mit berührenden Beiträgen, toll anmoderiert, und schon bei der Begrüßung fühlte ich mich schön und willkommen", kommentiert Kirchenrätin Prof. Dr. Sibylle Rolf den Abend.
Anke Schulze: "Vielen Dank für den rundum gelungenen und tollen Abend am Donnerstag. Wieviel Herzblut und Arbeit in die Vorbereitung dieses Abends geflossen sein muss! Vielen Dank auch dafür und auch wirklich beeindruckend war, wie persönlich und ausdrucksstark die ReferentInnen gesprochen haben. Ich bin sehr froh, dabei gewesen zu sein!"
Hier gehts zum Pressebericht ...
Wir freuen uns über eure Spende!
Die Redner*innen, die Musikerin und die Tänzer*innen haben sich bereit erklärt, ihre Beiträge ehrenamtlich zu leisten. Ebenso ist die Planung und Durchführung ehrenamtlich gestaltet.
Die Dolmetscherin, die Flyer, die Miete der Tische sowie das Catering kann nur zu einem kleinen Anteil durch die Evangelische Kirche Heidelberg und die Beiträge getragen werden. Das Frauenmahl ist deshalb angewiesen auf eine spendenbasierte Finanzierung.
Spendenkonto:
Evangelische Kirche in Heidelberg
IBAN: DE 77 6725 0020 0009 3129 51 – BIC: SOLADES1HDB
Verwendungszweck: Spende Frauenmahl 2023
Infos zum Frauenmahl, zur Geschichte und Zielen, sowie zur Durchführung:
Pfarrerin Tanja Dittmar, Bezirksbeauftrage für die Arbeit mit Frauen
Am Heiligenhaus 14
69126 Heidelberg
015125985354
Fotogalerie zum 11. Mai:
Frauen.Macht.Gefühl. - Ein Plädoyer für mehr Gefühl
Heidelberger Frauennetzwerk feiert sein erstes öffentliches Frauenmahl in der Heiliggeistkirche














