Telefonzeiten
Mittwoch von 12:00 bis 13:00 Uhr
Donnerstag von 17:00 bis 18:00 Uhr
Wohin können sich Betroffene wenden?
Wichtig: Meldungen können von jeder Person jederzeit auch ohne Einhaltung des Dienstwegs erfolgen.
Das Interventionsteam ist erste Anlaufstelle in der Evangelischen Kirche in Heidelberg für Betroffene. Die Kontaktaufnahme kann an jede der Ansprechpersonen des Teams erfolgen, je nach Wunsch der von sexualisierter Gewalt betroffenen Person.
Der/Die Dekan*in ist nach Beratung mit dem Interventionsteam verantwortlich für den Umgang mit der Vermutung/dem Verdacht vor Ort und informiert die Meldestelle im Evangelischen Oberkirchenrat (§14 GewSchR, Meldepflicht in Fällen sexualisierter Gewalt) und nimmt deren Beratung in Anspruch.
Die Meldestelle (§12 GewSchR) nimmt Meldungen von Fällen eines begründeten Verdachts auf sexualisierte Gewalt entgegen, dokumentiert diese und sorgt für die weitere Bearbeitung der Meldung unter Berücksichtigung von Hinweisen auf täterschützende und tatbegünstigende Strukturen (meldestelle@ekiba.de).
In den Pfarrgemeinden, Einrichtungen und Handlungsfeldern sind Verdachtsfälle beim/bei der Dekan*in zu melden und auf Anweisungen des Interventionsteams ist zu warten.
Vertrauenstelefon
Seit 2010 ist das Vertrauenstelefon etabliert, über das anonym Kontakt aufgenommen werden kann, von einem Erstkontakt bis hin zu längerer Begleitung.
Das Vertrauenstelefon wird von Dr. Wiebke Müller, Diplom‐Pädagogin und systemische Supervisorin (SG/DGfP) betreut. Wiebke Müller verfügt über langjährige Erfahrung in der Begleitung und Beratung von Menschen in Krisen. Sie ist vertraut, damit Menschen mit Traumaerfahrungen und -folgen einfühlsam und professionell zu beraten. Ausgebildet ist sie u.a. auch in der personenzentrierten Gesprächsführung und in feministischer Therapie und Beratung.
Dr. Wiebke Müller untersteht der Schweigepflicht und klärt mit den Anrufenden, welche weiteren Schritte eingeleitet werden können, wenn diese es wünschen.
Das Vertrauenstelefon wird von Dr. Wiebke Müller, Diplom‐Pädagogin und systemische Supervisorin (SG/DGfP) betreut. Wiebke Müller verfügt über langjährige Erfahrung in der Begleitung und Beratung von Menschen in Krisen. Sie ist vertraut, damit Menschen mit Traumaerfahrungen und -folgen einfühlsam und professionell zu beraten. Ausgebildet ist sie u.a. auch in der personenzentrierten Gesprächsführung und in feministischer Therapie und Beratung.
Dr. Wiebke Müller untersteht der Schweigepflicht und klärt mit den Anrufenden, welche weiteren Schritte eingeleitet werden können, wenn diese es wünschen.
Zentrale Anlaufstelle.help
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat eine unabhängige und zentrale Anlaufstelle eingerichtet, um es Betroffenen zu erleichtern, einen Ansprechpartner zu finden, insbesondere auch für diejenigen, die sich nicht in den Landeskirchen melden wollen, in denen ihnen dieses Leid zugefügt worden ist.
Ansprechstellen von Landeskirche und Diakonischem Werk
Eine weitere Kontaktmöglichkeit bietet die landeskirchliche Ansprechstelle im Evangelischen Oberkirchenrat und die Ansprechstelle im Diakonischen Werk. Personen, die nicht sicher sind, wie sie eine Situation einschätzen sollen, oder selbst betroffen sind und direkt mit der Organisation in Kontakt treten möchten, können sich an die neu etablierte Ansprechstellen wenden. Die Gespräche in den Ansprechstellen sind vertraulich, die Mitarbeitenden sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Die Ansprechstellen stehen daneben insbesondere Rechtsträgern zur Verfügung, die eine Beratung auch zu organisatorischen Fragen wünschen.
Weitere Informationen, Hilfsangebote und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auch auf den Seiten der → Badischen Landeskirche.
