„Teilen macht ganz“ – Festgottesdienst und Kapellentag in der Diakoniekirche Heidelberg

- 16.07.2025 - 

Am Sonntag, den 6. Juli, feierte die Kapellengemeinde gemeinsam mit zahlreichen Gästen einen festlichen Gottesdienst in der Heidelberger Diakoniekirche. Anlass war der Kapellentag zum Gedenken an die Einweihung der Kirche vor 149 Jahren – am 2. Juli 1876. Gleichzeitig bildete der Gottesdienst den feierlichen Abschluss der „Woche der Diakonie“.

Unter dem Leitgedanken „Teilen macht ganz“ kamen Vertreterinnen und Vertreter der großen diakonischen Träger Heidelbergs zusammen: Agaplesion, das Diakonische Werk Heidelberg und die Evangelische Stadtmission. Mitarbeiter*innen hatten Fürbitten aus ihren jeweiligen Arbeitsbereichen vorbereitet und gestalteten so den Gottesdienst aktiv mit – ein sichtbares Zeichen der lebendigen Zusammenarbeit der diakonischen Familie in Heidelberg.
 
Der Gottesdienst wurde geleitet von Florian Barth, Dekanstellvertreter und Pfarrer der Diakoniekirche. In seiner Predigt sprach er über die biblische Geschichte von Jesus am Teich Betesda, einem Ort, an dem sich vor 2000 Jahren viele kranke und hilfsbedürftige Menschen versammelten – ein Ort des Leidens und zugleich der Hoffnung. Barth schlug einen Bogen zur heutigen diakonischen Arbeit, die sich ebenfalls den Menschen in ihren existenziellen Nöten zuwendet.
 
Für die musikalische Gestaltung sorgten Kapellenkantor Genya Kai und der Afrikachor Manita unter der Leitung von Desmond Luis Efu Nkong. Gemeinsam mit der Gemeinde erfüllten sie die Kapelle mit Gesang und lebendiger Musik.
 
Zu den Gästen zählten unter anderem Martin Heß, Geschäftsführer des Diakonischen Werks, sowie Nicole Marmé, Fraktionsvorsitzende der CDU im Heidelberger Gemeinderat. Viele Menschen aus der Stadt und den diakonischen Einrichtungen kamen in die Kapelle, um mitzufeiern und Gemeinschaft zu erleben.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde im sonnigen Hof der Diakoniekirche weitergefeiert. Unter der schattenspendenden alten Platane erwartete die Gäste ein vielfältiges Buffet mit frischen Melonen, Kuchen, Salaten und Kaffeespezialitäten vom Coffee-Bike. Bei strahlendem Wetter kamen Menschen ins Gespräch, lachten, tauschten sich aus und genossen das Zusammensein – alles im Zeichen des Kronenkreuzes, dem Symbol der Diakonie.
 
Der Tag war geprägt von Dankbarkeit für die verbindende Kraft der Diakoniekirche, die mitten in der Heidelberger Altstadt einen Ort bietet, an dem diakonische Träger gemeinsam wirken, feiern und Glauben leben.
 
Florian Barth