Danach berichtete Beate Großklaus aus dem Bildungsausschuss, dass ein Kita-Beirat neu konstituiert und eine Stelle administrative Koordination Kindertagesstätten eingerichtet wurde. Dieser Punkt wurde in einem extra TOP behandelt. Der Beirat wird zukünftig zwischen wirtschaftlichen Belangen und Bildungsauftrag vermitteln. Auch die Unterstützung des Controllings sowie der Kirchenverwaltung in finanziellen und strategischen Planungen gehört zu seinen Aufgaben. In Ihrem Jahresbericht nannte die Schuldekanin beeindruckende Zahlen zum Religionsunterricht an den Heidelberger Schulen: Pro Woche gibt es 845 Stunden evangelischen Religionsunterricht, die von 7336 Schülern besucht werden.
Pfarrerin Sigrid Zweygart-Pérez berichtete für den erkrankten Martin Heß aus dem Diakonieausschuss, dass die Arbeit im PHV gut angenommen werde. Als zusätzlicher Anbieter sei nun das Rote Kreuz in die Verfahrensberatung mit eingestiegen, was für das gut eingespielte Team von Diakonie und Caritas neue Herausforderungen mit sich bringe. Auch stelle sich die Frage, wie mit den befristeten Arbeitsverträgen der Mitarbeitenden vor Ort in Zukunft umgegangen werde. Sie betonte, dass die etablierten Unterstützungsangebote im Kirchenbezirk finanziell und personell nicht von der Planung im PHV betroffen und weiterhin gut aufgestellt seien.
In der Pause stellte Prinzessin Isabel zu Löwenstein an einem bunten Infotisch das umfassende Angebot der Glaubenskurse in diesem Jahr und auch zum Reformationsjubiläum 2017 vor. An „Sonnenplätzen und Quellorten“ können Interessierte ein vielseitiges Angebot finden, um sich auf die Spuren der Reformation zu begeben und Stufen des Lebens zu erklimmen.Der Geschäftsführer der Kirchenverwaltung Dietrich Dancker stellte die neuen Budgetierungsregelungen vor, die ab dem Doppelhaushalt 2016/17 zur Anwendung kommen. So werden die Kirchensteuerzuweisungen nach Gemeindegliederzahl hälftig an die Pfarrgemeinden und den Stadtkirchenbezirk gehen. Die Pfarrgemeinden müssen zukünftig die Kosten für Ihre Wartungsverträge selbst tragen, dafür dürfen sie alle Einnahmen aus Vermietungen vollständig behalten. Verhandlungen mit der Stadt (Veränderung der Öffnungszeiten, der Eingruppierungen, Pro-Platz Bezuschussung der Stadt) ergeben im Kindergartenjahr 2016/17 signifikante Mehreinnahmen, womit das Defizit im Haushalt des Kitabereichs deutlich verringert werden kann.
Die Öffentlichkeitsarbeiterinnen Andrea Herzog und Karin Wilke stellten abschließend die aktuelle Planung zum Reformationsjubiläum 2017 in Heidelberg vor. Dieses wird am 12. Dezember 2016 mit einer Auftaktveranstaltung (Stationenweg) in der Hebelhalle feierlich eröffnet. Im Herbst 2016 soll eine Broschüre des Kirchenbezirks erscheinen, in der alle Informationen und Termine rund um das Jubiläum aufgenommen werden. Die Bitte an die Gemeinden lautet, ihre Termine bis Ende Mai an die Öffentlichkeitsarbeit weiterzuleiten.
Beschlossen wurde der Abend mit einem nicht-öffentlichen Teil, in dem Personalien besprochen wurden. Auch der Workshop am folgenden Samstagvormittag im SAP AppHaus zum „Haus der Kirche“ war nicht öffentlich.
Karin Wilke



