Eine beeindruckende Dienstgemeinschaft

Die Pfarramtssekretärinnen freuen sich über die Möglichkeit zu Austausch und Information über das Geschehen im Kirchenbezirk

Quelle: Karin Wilke

Heidelberg, 05.07.2016. Sie war voll des Lobes: unsere Dekanin Marlene Schwöbel-Hug. „Man spürt, dass Sie eine beeindruckende Dienstgemeinschaft sind. In Zeiten, in denen wir nicht nur Gutes zu berichten haben, ist dies eine sehr positive Wahrnehmung“, sagte sie den 19 Teilnehmerinnen beim diesjährigen Pfarramtssekretärinnentreffen am 5. Juli im Schmitthennerhaus.

Und in der Tat haben sich unsere kirchlichen Mitarbeiterinnen in den Pfarrämtern, von denen die Dienstälteste seit über 20 Jahren und die Jüngste seit bald eineinhalb Jahren dabei sind, in den letzten Jahren gut vernetzt. Seit 2015 gibt es nun auch ein offizielles jährliches Treffen im Dekanat, bei dem sich die engagierten Frauen nicht nur zwanglos untereinander austauschen, sondern „handfeste“ Probleme diskutieren und wichtige Tipps für den Arbeitsalltag geben können. Dazu gibt es einen brandaktuellen Bericht der Dekanin aus dem Kirchenbezirk (in diesem Jahr ging es vorrangig um den Haushalt und die geplante Kirchgeldaktion im neuen Format).

Was viele nicht wissen: Das Arbeitsfeld der Pfarramtssekretärinnen hat sich in den letzten Jahren drastisch erweitert. Diese vielfältigen Aufgaben, für die es auch einer professionellen Schulung bedarf, sind bei einem vergleichsweise geringen Zeitdeputat zu erledigen: Buchhaltung und Statistik, Datenverwaltung, Ablage, Öffentlichkeitsarbeit und Internetauftritt, handschriftliche Führung der Kirchenbücher, Zeit- und Raummanagement, Kommunikation bis hin zur Organisation von Gemeindearbeit, Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen.

Dazu braucht man nicht nur die nötige Übersicht, sondern auch ein gut strukturiertes Büro und gute Nerven, da man die vielen kleinen und großen „Unterbrechungen“ während und außerhalb der Öffnungszeiten mit einplanen muss: Telefonate, Besucher, Bittsteller, Ehrenamtliche. Jeder hat ein anderes Anliegen. Da gilt es, Beschwerden aufzunehmen, Auskünfte oder Anweisungen zu geben, aber auch spontan zu helfen, zu raten, zu trösten – und dabei stets freundlich zu sein.

Nicht umsonst sprach Marlene Schwöbel-Hug bei der diesjährigen Begegnung aus, was viele seit langem wissen: „Sie sind das erste Gesicht unserer Kirche.“ Damit brachte sie nicht nur ihre Wertschätzung, sondern einen großen Dank zum Ausdruck, den sie gleich mit der Einladung zum nächsten Pfarramtssekretärinnentreffen 2017 verband.

Übrigens: Geplant ist eine Sekretärinnenplattform, über die sich die Mitarbeiterinnen zukünftig über krankheitsbedingte oder Urlaubsvertretungen abstimmen können.

Parvin Niroomand