Geistliches Zentrum Lobenfeld besteht seit 10 Jahren, Mitbegründerin Marlene Schwöbel-Hug freut sich über reges Interesse

Statement der Gründerinnen

Quelle: Angelika Schmidt

Lobenfeld, 16.11.2016.  Nachdem das geistliche Zentrum Klosterkirche Lobenfeld Ende Oktober sein zehnjähriges Bestehen gefeiert hat, geht die kirchliche Einrichtung jetzt erst mal in die Winterpause.

Auch in 2017 wird wieder ein reges Treiben in und um das geistliche Zentrum erwartet. Bisher haben jedes Jahr mehr als 2.000 Erwachsene und Kinder allein an den Veranstaltungen und Gottesdiensten des Geistlichen Zentrums teilgenommen. Darüber freuen sich auch die Gründerinnen Dr. Marlene Schwöbel-Hug (Heidelberg) und Hiltrud Schneider-Cimbal (Konstanz), beide heute Dekaninnen in zwei anderen Kirchenbezirken der Landeskirche.

2005 hatten die beiden Pfarrerinnen sich die Frage gestellt: Was brauchen Menschen von der Kirche? Daraufhin waren zuerst Gruppen für Trauernde entstanden, dann Seminare für Führungskräfte und die ersten Kulturveranstaltungen. Einen „mutigen Akt in Zeiten des Sparens“ würdigte Oberkirchenrat Matthias Kreplin aus Karlsruhe die Initiative der Gründerinnen.

Oberkirchenrat Kreplin

Quelle: Angelika Schmidt

Heute macht das Geistliche Zentrum der Klosterkirche Lobenfeld genau durch diese Mischung von Angeboten von sich reden. „Es gibt hier Angebote spiritueller Einkehr ebenso wie Angebote in denen es um Themen unserer Zeit geht“, sagte Kreplin anläßlich des Jubiläums. „Menschen erfahren hier lebensspendende Kraft, so der Karlsruher Theologe. Kreplin: „Diese Klosterkirche hat durch ihre Geschichte eine besondere Atmosphäre. Sie ist ein Ort, an den Menschen gern kommen, an dem sie erleben, dass sie willkommen sind, an den sie immer wieder zurückkehren können“.
 
Angelika Schmidt, Pfrin.
Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit
Kirchenbezirk Neckargemünd-Eberbach