Wechsel in der Klinikseelsorge im Krankenhaus St. Vincentius

von links nach rechts: Pfarrer Matthias Schärr, Sonja Knobloch und Birgit Wasserbäch

Quelle: Wiebke Schuppe

Heidelberg, 31.03.2017. Mit einem feierlichen Gottesdienst, gehalten von Pfarrer Matthias Schärr, theologisches Mitglied des Vorstands der Stadtmission, wurde Pfarrerin Birgit Wasserbäch aus ihrem Amt als Klinikseelsorgerin verabschiedet und ihre Nachfolgerin Pfarrerin Sonja Knobloch eingeführt.

Seit Dezember 2008 war Pfarrerin Wasserbäch als Seelsorgerin im Krankenhaus St. Vincentius der Evang. Stadtmission Heidelberg tätig. In den über acht Jahren hat sie auf den drei Stationen der Klinik für Innere Medizin unzähligen Menschen beigestanden und war als ausgebildete Psychoonkologin gerade auch auf der Palliativstation ein wichtiges Mitglied des Teams, das Menschen auf den letzten Wegen begleitete. Zum 1. April wechselt sie nun an die Thoraxklinik in Heidelberg Rohrbach.

Die Anwesenheit vieler Mitarbeitenden, Kollegen und weiterer Gäste zeugte von der großen Wertschätzung, die die Klinikseelsorgerin genoss. Dies kam auch in den Grußworten von Prof. Uwe Ikinger, Vorstandsvorsitzender der Stadtmission und besonders auch von Prof. Hubert Bardenheuer, der im Namen aller Mitarbeitenden zum Ausdruck brachte, wie sehr ausnahmslos alle den Weggang von Birgit Wasserbäch bedauern.

Herzlich willkommen geheißen und im gleichen Gottesdienst als Nachfolgerin feierlich eingeführt wurde Pfarrerin Sonja Knobloch. Sie ist in der Stadtmission keine Unbekannte, war sie doch bis 2011 Klinikseelsorgerin am Krankenhaus Salem. Nach ihrer Einführung predigte sie anhand eines Fresko aus der Heiligen-Geist-Kirche in Wismar, das dort im Krankensaal die Worte Deo Gracias, Gott sei Dank, in Form eines Worträtsels darstellt. Dass es auch in Krankheit und schweren Lebenskrisen immer wieder Grund gibt, Gott Danke zu sagen, zeigte sie unter anderem an Beispielen aus ihrer seelsorgerlichen Erfahrung.

Beim anschließenden Empfang nutzten viele der Gäste noch die Möglichkeit, mit den beiden Seelsorgerinnen ins Gespräch zu kommen.

Matthias Schärr