Das Pfarrhaus der Berggemeinde Schlierbach wird fit gemacht für die Zukunft

Zimmerleute, Architekt, Mitglieder der Berggemeinde und der evangelischen Kirchenverwaltung sowie die Dekanin Dr. Marlene Schwöbel-Hug (6. v. re) freuen sich über das frisch gedeckte Dach

Quelle: Karin Wilke

Heidelberg, 17.11.2017. In nur dreieinhalb Wochen wurde das Dach des 1959 erbauten Pfarrhauses in Schlierbach wärmegedämmt und neu eingedeckt. Beim heutigen Richtfest lässt sich bereits erahnen, wie der sanierte Altbau bei Neubezug ab September 2018 aussehen wird. So erhält die Pfarrwohnung im 1. Ober- und Dachgeschoss einen eigenen Wohnungsabschluss und das bisherige Pfarrbüro im Erdgeschoss wird so umgestaltet, dass es ebenfalls separat nutzbar ist.

„In unserem gesamten Kirchenbezirk müssen wir uns derzeit an die Aufgabe machen, Kirche zukunftsfähig aufzustellen“, richtet sich Dekanin Marlene Schwöbel-Hug in ihrem Grußwort an die Anwesenden. „Die Berggemeinde in Schlierbach hat sich diesen Herausforderungen bereits gestellt und schon jetzt wunderbare Ergebnisse des Miteinanders mit der Versöhnungsgemeinde in Ziegelhausen erreicht. Das heutige Richtfest ist ein Lichtpunkt für unseren Heidelberger Kirchenbezirk, der uns aufzeigt, dass wir uns gemeinsam auf einen guten Weg gemacht haben“, freut sich die Dekanin.

Im Zuge der anstehenden Fusion mit der Versöhnungsgemeinde in Ziegelhausen und des Baubeginns ist das Pfarrbüro der Berggemeinde bereits am 10. Oktober dieses Jahres nach Ziegelhausen umgezogen. Im sanierten Pfarrhaus werden der Gemeinde zukünftig zwei Räume mit einer kleinen Teeküche und einem WC barrierefrei zur Verfügung stehen. Die Evangelische Landeskirche in Baden beteiligt sich im Rahmen ihres „Sonderbauprogramms zur energetischen Sanierung der Pfarrhäuser“ an den Kosten der Maßnahmen. So wird die Heizung von Öl auf Gas umgestellt, Dach, Außenwände und Kellerdecke werden gedämmt und neue Fenster eingebaut. Dadurch sollen zukünftig etwa 80 Prozent der Endenergie eingespart werden.

Ältestenkreis und Dekanin freuen sich über die Sanierung und auf die Gulaschsuppe

Quelle: Karin Wilke

„Wir Älteste freuen uns sehr, dass das Pfarrhaus durch die Modernisierung und Umgestaltung zu einem attraktiven Ort für unser Gemeindeleben wird“, betont die Vorsitzende des Ältestenkreises Anke Riffel. Der Ältestenkreis der Berggemeinde hatte sich schon lange für eine Renovierung des Pfarrhauses eingesetzt. Denn diese konnte nach der Umwidmung ihres Gemeindehauses in eine Kindertagesstätte die Räume nicht mehr wie gewohnt nutzen. „Unsere Pfarrerin Frau Nigmann wohnt aktuell außerhalb von Schlierbach, das wird sich nun erfreulicherweise ändern. Unser Engagement trägt sichtbare Früchte“, bedankt Anke Riffel sich im Namen den Ältestenkreises bei allen Unterstützern.

Karin Wilke