„Viele Lehrerinnen und Lehrer werden zum Segen für die, denen sie begegnen.
Nicht immer sofort. Nicht immer dann, wenn ich es gern hätte …
Manchmal entdecke ich erst im Nachhinein, wer für mich zum Vorbild, zum Segen wurde.
So lässt sich ein Ruf der Kirche nicht an eine bestimmte Zeit – oder einen bestimmten Ort festlegen.
Segensreich werden Lernbegegnungen, wenn spürbar wird, da klingt etwas weiter.
Da klappt was. – Fällt ein Groschen. – Wird Resonanz erfahrbar.
Das passiert nicht nur in Kapellen und Kirchen. Sondern auch in Klassenzimmern, drinnen und draußen, in Turnhallen und im Park. Im echten Leben – wie in Probesituationen.
Leute mit einer religiösen Brille entdecken so unverhofft einen heiligen Raum.
Was brauchen Menschen, die im Religionsunterricht – und mit ihrem Leben etwas von dem Feuer und der Zerbrechlichkeit, weiter geben wollen?
Stärkung und Zuspruch. Gott an Ihrer Seite. Am besten immer beim Eintreten in die Klassenzimmer – Proberäume, besonders wenn Erschöpfung oder eigene Fehler einen in Wüsten schicken.
Die Zusage, dass Kirche als Institution immer Ihre Kritik braucht, um ihre blinden Flecken zu überwinden.
Die positiven Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern, die glücklich machen.
All das wird heute verpackt in Bibelwörter, Segen und eine Urkunde.“


