Anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion mit Dr. Sandra Grande (Synodenvorsitzende), Steffen Jooß (komm. Geschäftsführer der Ev. Kirchenverwaltung Heidelberg) und Martin Heß (Geschäftsführer des Diakonischen Werks Heidelberg). Die Moderation übernimmt Dr. Lothar Bauerochse, Theologe und Journalist beim Hessischen Rundfunk.
„Ist die Kirche noch zu retten?“ fragt der Journalist Rüdiger Mai. „Zu spät“, betitelt Martin Werlen seine Provokation zur aktuellen Lage der katholischen Kirche. „Sparen heißt bei der evangelischen Kirche Schließen und Verkaufen“, titelte jüngst Micha Hörnle in der RNZ. „Gemeinde geht weiter“, tröstet der Pfälzer Theologe Steffen Schramm und der Journalist Erik Flügge fordert eine „Kirche für alle, statt nur für den heiligen Rest.“
Die Kirche ist im Gespräch. Mit ihren großen Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum, herausragenden Konzerten und Gottesdiensten, ihrem diakonischen Engagement für Flüchtlinge ebenso wie mit ihren strukturellen Debatten und Veränderungsprozessen auf allen Ebenen.
Aber wohin steuert die Evangelische Kirche in Heidelberg? Sind alle Veränderungsprozesse Abbauprozesse, Rückbau von Kirche oder Rückzugsszenarien zum Kern von Kirche?
In einer öffentlichen Informationsveranstaltung informiert die Evangelische Kirche in Heidelberg, wie sie in der näheren Zukunft die Kirche in der Stadt und für die Stadt gestalten will. Die großen bewegenden Strukturprozesse von der KiTa-Strategie über die sich vollziehenden Gemeindefusionen bis hin zum Liegenschaftsprojekt werden dabei eingeordnet in die theologisch-geistlichen Gegenwartsfragen.


