Karlsruhe. Zu Ostern hat der badische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh dazu ermutigt. „nicht zu glauben, dass mit Karfreitag alles vorbei ist. Dass Macht und Gewalt, dass Krankheit und Tod das letzte Wort behalten.“ Gegen allen Augenschein gelte es, auf „Gottes neue Wirklichkeit“ zu hoffen. Zugleich rief der Landesbischof dazu auf, im Osterglauben auf trauernde Menschen zuzugehen, „ohne Scheu, nicht die richtigen Worte zu finden“. Wichtig sei es vor allem, für die Trauernden da zu sein.
Das Suchen nach Gottes Wirklichkeit sei der erste Schritt auf dem Weg zum Osterglauben. „Zaghaft und vorsichtig, fragend und mit Zweifel, dringt die Auferstehung in unser Leben ein“, sagte Cornelius-Bundschuh. Nicht als „zeitlose Richtigkeit, als Beweis“ komme die Auferstehung in unser Leben. „Sondern tastend, aufmerksam für die Not der anderen, mit wachen Augen für die, die Hilfe brauchen. Sie widerspricht, wenn Menschen andere Menschen klein machen. Sie gibt Mut, sich nicht den Drohungen der Mächtigen zu beugen. Sie sät Zweifel an der Kraft und Nachhaltigkeit von Unrecht und Gewalt. Sie mischt sich ein, wenn das Leben gefährdet ist. Sie tröstet, wenn Menschen traurig sind“, so der Landesbischof.
Cornelius-Bundschuh ermutigte zu Ostern zugleich, sich stärker auf trauernde Menschen in unserem Umfeld einzulassen: „Dann, wenn Nachbarn oder Freunde in ein Trauerhaus kommen, zuhören und da sind, stärkt der Osterglauben auch heute.“ Dabei gehe es nicht darum, stets die richtigen Worte zu finden. Die Trauernden seien vor allem froh, wenn sie reden könnten. Manche Gemeinden übten solche Trauerbesuche mit ihren Besuchsdiensten ein, würdigte der Landesbischof. „Aber eigentlich brauchen wir es in der Verwandtschaft, in der Nachbarschaft, im Stadtviertel, das heißt ja Priestertum aller Getauften: Dass wir einander Engel werden und miteinander beharrlich und verlässlich kleine Schritte der Auferstehung gehen“, erklärte Cornelius-Bundschuh.
Dr. Daniel Meier, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe
Das Suchen nach Gottes Wirklichkeit sei der erste Schritt auf dem Weg zum Osterglauben. „Zaghaft und vorsichtig, fragend und mit Zweifel, dringt die Auferstehung in unser Leben ein“, sagte Cornelius-Bundschuh. Nicht als „zeitlose Richtigkeit, als Beweis“ komme die Auferstehung in unser Leben. „Sondern tastend, aufmerksam für die Not der anderen, mit wachen Augen für die, die Hilfe brauchen. Sie widerspricht, wenn Menschen andere Menschen klein machen. Sie gibt Mut, sich nicht den Drohungen der Mächtigen zu beugen. Sie sät Zweifel an der Kraft und Nachhaltigkeit von Unrecht und Gewalt. Sie mischt sich ein, wenn das Leben gefährdet ist. Sie tröstet, wenn Menschen traurig sind“, so der Landesbischof.
Cornelius-Bundschuh ermutigte zu Ostern zugleich, sich stärker auf trauernde Menschen in unserem Umfeld einzulassen: „Dann, wenn Nachbarn oder Freunde in ein Trauerhaus kommen, zuhören und da sind, stärkt der Osterglauben auch heute.“ Dabei gehe es nicht darum, stets die richtigen Worte zu finden. Die Trauernden seien vor allem froh, wenn sie reden könnten. Manche Gemeinden übten solche Trauerbesuche mit ihren Besuchsdiensten ein, würdigte der Landesbischof. „Aber eigentlich brauchen wir es in der Verwandtschaft, in der Nachbarschaft, im Stadtviertel, das heißt ja Priestertum aller Getauften: Dass wir einander Engel werden und miteinander beharrlich und verlässlich kleine Schritte der Auferstehung gehen“, erklärte Cornelius-Bundschuh.
Dr. Daniel Meier, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe


