Heidelberg, 07.07.2019. Zu hören gab es Vielfältiges beim Einführungsgottesdienst der neuen Geschäftsführerin und des Personalleiters der Evangelischen Kirchenverwaltung – und dies in deutlich besserer Qualität als bisher. Denn bei dieser Gelegenheit weihte die Altstadtgemeinde auch ihre neue elektroakustische Anlage ein, die zum großen Teil von der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau finanziert wurde.
„Die Evangelische Kirche in Heidelberg darf sich freuen, dass Sie da sind!“, hieß Dekanstellvertreter Gunnar Garleff die EKV Geschäftsführerin Olga Schorr und den neuen Personalleiter willkommen. „Gute Entscheidungen für die Zukunft brauchen nicht nur theologischen Sachverstand, brauchen nicht nur das Ohr für die gesellschaftliche und kirchliche Situation in der Zeit, sondern auch gute Rechner. Sie brauchen Menschen und Funktionen, die die ökonomischen und juristischen Zusammenhänge erkennen“, betonte Garleff. Mit einem Segen stärkte er die beiden Führungskräfte für ihr wichtiges Amt, um im Leib Christi ihren Dienst zur Einheit der Kirche tun zu können.
In ihrer Dialogpredigt brachten Pfarrer Gunnar Garleff und Altstadtpfarrer Mirko Diepen anschaulich den akustischen Gewinn durch die neue Anlage zu Gehör. Gemeinsam erörterten sie, was nötig ist, damit das Hören auf Menschen und auf Gott gelingt. Musikalisch unterstützt wurden sie dabei vom Perkussionisten Thorsten Gellings sowie vom Heiliggeistkantor Christoph Andreas Schäfer an der Orgel.In seinem anschließenden Grußwort wünschte sich Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau, dass die Heiliggeistkirche auch in Zukunft als Ort genutzt werde, wo zugehört und verstanden werden kann. „Mit dem, was hier in Heiliggeist geleistet wird, findet aus meiner Perspektive eine optimale Verzahnung von Akustik und Inhalt statt. Ich wünsche Ihnen allen ein gutes Ohr für alle Botschaften, die Sie in Heiliggeist empfangen“, wandte Strugalla sich an die Gemeinde. Die Pflege Schönau hat mit 180.000 Euro den Löwenanteil der neuen elektroakustischen Anlage finanziert.
Auch Pfarrer Vincenzo Petracca zeigte sich begeistert darüber, dass der jahrzehntelange Wunsch der Gemeinde nach besserer Akustik Dank Unterstützung der Pflege Schönau nun realisiert werden konnte. „Endlich muss der Geburtsort des Heidelberger Katechismus nicht mehr unter einer Nachhallzeit von 10 Sekunden leiden“, freute sich der Citykirchenpfarrer, warb aber gleichzeitig um Geduld für die akustische Nachjustierung der Anlage, die wohl noch einige Wochen und Veranstaltungen in Anspruch nehmen wird.
Bei einem kleinen Sektempfang gab es abschließend Gelegenheit, mit der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau und den für die Installation der Anlage verantwortlichen Elektroingenieuren ins Gespräch zu kommen.
Lesen Sie hier die Predigt und technische Details zur ELA Anlage:




