Kirchenwahlen – „Godiorg“ – Gemeindebrief: die vielfältigen Tätigkeiten einer Pfarramtssekretärin

Heidelberg, 02.07.2019.
„Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ (Jakobus 1,19) Mit dem aktuellen Monatsspruch begrüßte Dekanstellvertreterin Martina Reister-Ulrichs die 20 anwesenden Pfarramtssekretärinnen zu ihrem alljährlichen Zusammentreffen am 2. Juli im Schmitthennerhaus. „Sie sind oft der Dreh- und Angelpunkt des gemeindlichen Lebens, für viele Menschen der erste Ansprechpartner für alle Sorgen und Nöte. Ich wünsche Ihnen, dass Sie in diesem Sinne Ihre Arbeit auch weiterhin gut machen können“, so die Pfarrerin.

Auf der Tagesagenda standen einige wichtige Punkte, und so ging es flott durch das Programm. Bernd Lange vom EOK erörterte in einer Stunde gut verständlich den Leitfaden für die bevorstehenden Kirchenwahlen. „Sie als Sekretärinnen sind nicht für die Wahl zuständig, sondern der Wahlausschuss“, betonte er nochmals ausdrücklich. Das Novum zu bisherigen Kirchenwahlen sei, dass erstmals keine Urnenwahl, sondern eine Briefwahl stattfinde. Im Vorlauf dazu werden Gemeindeglieder mit personalisierter Post altersbezogen angeschrieben.

Die Vorstellung des Programms „Godiorg“ erfolgte durch Herrn Karathanos vom EOK. Mit dieser Datenbank können künftig Gottesdiensttermine eingetragen und damit organisiert und verwaltet, veröffentlicht und abgerechnet werden. Eine Übertragung in LUKAS ist hierbei möglich. Daher plädierten die Sekretärinnen dafür, alle für die Gemeinde relevanten Termine – nicht nur wie bisher Gottesdienste – in Godiorg verwalten zu können. Eine aktive Schulung der Sekretärinnen ist für den 30. September 2019 geplant. Die flächendeckende Einführung soll zum 1. Januar 2020 erfolgen.

Abschließend standen noch diverse Themen auf der Agenda. Unter anderem wurde erörtert, dass der Zugriff auf Bilddatenbanken und Grafiken für die Gestaltung von Gemeindebriefen und Homepages wichtig sei. Die Pressereferentin Karin Wilke machte darauf aufmerksam, dass die Bildrechte bei der Gestaltung von Briefen, Plakaten und auch der Homepage unbedingt gewahrt bleiben müssen. Sie wird im Austausch mit den Sekretärinnen eine Liste mit „Links und Tipps zu genutzten Bilddatenbanken“ erstellen und für die Öffentlichkeitsarbeit in den Gemeinden zur Verfügung stellen.

Schuldekanin Beate Großklaus stellte nochmals den Freiwilligen Gemeindebeitrag vor. Ziel der diesjährigen Aktion sei es, den Flyer so frühzeitig fertigzustellen, dass er in die September-Ausgaben der Gemeindebriefe eingelegt werden kann. Zugleich ermutigte sie die Anwesenden zu Kritik und Anregungen, um den Prozess weiterhin zu optimieren. Diese Aktion sei für die Gemeinden nicht verpflichtend, denn auf die Sekretärinnen komme neben dem Gewinn dadurch auch viel Arbeit zu. „Besonders Sie sind wichtig, damit solche Aktionen auch reibungslos funktionieren können“, unterstrich sie die wertvolle Arbeit der Sekretärinnen.

Last not least wurden auch zwei neue Kolleginnen in der Runde herzlich begrüßt: Karola Ochel wurde noch von Frau Stiefel eingearbeitet und arbeitet nun mit Sabine Falter in der Matthäusgemeinde zusammen. Katrin Lutzke ist seit kurzem in der Lukasgemeinde tätig. Abschließend betonte Dekanstellvertreterin Martina Reister-Ulrichs, wie wohltuend und auch wichtig die freundliche, zugewandte und kollegiale Stimmung unter den Sekretärinnen sei. Und so kann das Fazit aller Anwesenden sicher lauten: „Der Austausch tut gut – weiter so!“