Heidelberg, 21.07.2019. An einem Wasserlauf, dem Jordan, wurde Jesus getauft. Beim großen Tauffest am Neckar wurden gleich elf Kinder aus der Friedensgemeinde, der Jakobus- und der Johannesgemeinde dem Beispiel Jesu folgend getauft. Rund 250 Gottesdienstbesucher waren an diesem sommerlichen Sonntagmorgen auf der Neckarwiese zusammengekommen, um die Aufnahme der Täuflinge im Alter zwischen drei Monaten und zehn Jahren in ihre Gemeinden miteinander zu feiern.
„Der Neckar führt lebendiges, lebenspendendes Wasser mit sich. Das frisch fließende Wasser erinnert an Gott. Darum vertrauen wir am Ufer des Neckars unsere Täuflinge Gott an“, erläutert Pfarrerin Saskia Lerdon die Idee, das Tauffest erstmals am Neckar und nicht wie bisher auf dem Heiligenberg zu feiern. „Gott soll den Kindern zur Quelle werden, damit sie die Wurzeln nach ihm ausstrecken und bei ihm Halt finden in den Stürmen und Untiefen ihres Lebens“, gibt die Pfarrerin im Probedienst ihren fünf Täuflingen aus der Friedensgemeinde mit auf den Weg.
Pfarrer Anselm Friederich-Schwieger taufte vier Kinder aus der Jakobusgemeinde, darunter gleich drei Jungen aus einer Familie. Aus der Johannesgemeinde wurden zwei Schwestern von Pfarrer Hans-Jürgen Holzmann getauft, die Kinder, ihre Familien und die versammelte Gemeinde waren sichtlich bewegt von der schönen Zeremonie unter freiem Himmel. Ein lauer Wind ließ im Hintergrund die Segelboote auf dem Neckar tanzen und machte die hochsommerlichen Temperaturen erträglich. Musikalisch feierlich untermalt wurde das Fest vom Bläserchor Handschuhsheim unter Leitung von Harald Schneider.
Pfarrer Anselm Friederich-Schwieger taufte vier Kinder aus der Jakobusgemeinde, darunter gleich drei Jungen aus einer Familie. Aus der Johannesgemeinde wurden zwei Schwestern von Pfarrer Hans-Jürgen Holzmann getauft, die Kinder, ihre Familien und die versammelte Gemeinde waren sichtlich bewegt von der schönen Zeremonie unter freiem Himmel. Ein lauer Wind ließ im Hintergrund die Segelboote auf dem Neckar tanzen und machte die hochsommerlichen Temperaturen erträglich. Musikalisch feierlich untermalt wurde das Fest vom Bläserchor Handschuhsheim unter Leitung von Harald Schneider.
„Wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen“ – so heißt es im Psalm 1,3 – sollen die Täuflinge gestärkt werden durch Gottes Segen und gedeihen. Wasser ist die Quelle allen Lebens, es reinigt und erfrischt. Wasserfluten können aber auch bedrohen. Darum wird im Wasser der Taufe sichtbar, dass wir Gottes Liebe und Schutz brauchen. Wo sonst könnte dieses Bild eindrücklicher Wirklichkeit werden, wenn nicht auf der Neckarwiese mit ihren wunderschönen, Schatten spendenden Bäumen? Und so wurde Gottes Wort und sein Segen für die dort versammelte Gemeinde an diesem Tag nicht nur hörbar, sondern auch mit allen Sinnen spürbar und erlebbar.





