Evangelische Kirche in Heidelberg setzt KiTa Beiträge im April vorläufig aus

Heidelberg, 27.03.2020.
In seinem Rundschreiben vom 15.03.2020 hat der Städtetag angekündigt, dass die Kommunalen Landesverbände versuchen werden, zum Thema "Umgang mit Gebühren" mit den zuständigen Ministerien im Nachgang eine sozialverträgliche Lösung zu finden. In einem Schreiben informiert die Evangelische Kirche in Heidelberg daher alle Eltern, die ihr Kind in einer evangelischen Kindertagesstätte betreuen lassen, wie folgt:
 
"Die Evangelische Kirche in Heidelberg wird bis zur endgültigen Klärung der Rechtslage die Einziehung der Elternbeiträge und Essensgelder für den Monat April vorläufig aussetzen. Das gilt auch für Kinder, die eine Notbetreuung in den Einrichtungen erhalten."
 
Damit folgt die Evangelisch Kirche in Heidelberg  der Empfehlung der Kommunalen Landesverbände und der 4-Kirchenkonferenz. „Wie wir mit den Einnahmeverlusten umgehen, ist noch offen“, erklärt Dekan Christof Ellsiepen. „Wir hoffen, dass die Kommunalen Verbände mit den zuständigen Ministerien und die Stadt Heidelberg eine sozialverträgliche Lösung finden werden.“
 
Das Land Baden-Württemberg hat mit der Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung-CoronaVO) den Betrieb von Kindertageseinrichtungen ab 17.03.2020 bis derzeit 19.04.2020 untersagt. Somit können auch in den von der Evangelischen Kirche in Heidelberg betriebenen Kindertageseinrichtungen vorerst keine Kinder betreut werden. Für Kinder von Eltern in "systemrelevanten Berufen" wird in den jeweiligen KiTas eine Notbetreuung angeboten.