Die Sparkasse Heidelberg unterstützt die Seelsorge an der Kinderklinik und „Junge Familien in Not“ mit jeweils 5000 Euro

Ein Frühgeborenes auf der pädiatrischen Intensivstation der Kinderklinik Heidelberg
Heidelberg, 22.12.2020. „Können Sie zu uns in den Kreißsaal kommen? Wir haben hier eine Mutter, die heute am frühen Morgen ihr Kind in der 23. Schwangerschaftswoche bekommen hat und dringend jemanden zum Reden braucht. Ob es das Kind schafft, wissen wir noch nicht.“ Solche Anfragen gehören zum Alltag der Klinikseelsorgerin Christiane Zimmermann-Schwarz. „Da sein, das Unfassbare mit aushalten, zuhören, Gefühlschaos sortieren, aber auch Hoffnung schenken, dass alles gut werden kann“, beschreibt die Seelsorgerin in der Heidelberger Kinderklinik ihre Arbeit. „Für mich war die Klinikseelsorgerin eine unverzichtbare Hilfe, mit den Anforderungen des monatelangen Krankenhausaufenthalts und den emotionalen Herausforderungen zurechtzukommen“, resümiert die junge Mutter des Frühgeborenen, dem es mittlerweile gutgeht.
 
Rainer Arens, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Heidelberg, unterstützt Menschen in Not
„Es ist uns eine Herzensangelegenheit, Einrichtungen und Projekte zu fördern, die einen Beitrag zum sozialen Miteinander leisten“, so Rainer Arens, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Heidelberg. „Die Arbeit in der Seelsorge kann nicht hoch genug bewertet werden. Ebenso sind Projekte wie „Junge Familien in Not“ für die Betroffenen immens wichtig. Wir freuen uns deshalb sehr, dieses wichtige mitmenschliche Engagement für diejenigen zu unterstützen, die sich gerade in solch schwierigen Lebenssituationen befinden.“ Die Sparkasse Heidelberg unterstützt die Klinikseelsorge an der Kinderklinik und den Unterstützungsfonds „Junge Familien in Not“ der Evangelischen Kirche in Heidelberg in diesem Jahr mit jeweils 5000 Euro.
 
Junge Familien, die unverschuldet in Not geraten sind, erhalten aus dem Fonds schnelle und unbürokratische Unterstützung. Wie die alleinerziehende Mutter mit Multipler Sklerose, deren fast fünfjährige Tochter aufgrund einer angeborenen orthopädischen Fehlbildung regelmäßige medizinische Versorgung an einer Spezialklinik in München braucht. Allein die Fahrtkosten sprengen das Budget der zweifachen Mutter, die ganz auf sich gestellt ist. Oder das junge Paar, das sein erstes Kind erwartet. Die 19jährige Studentin und ihr berufstätiger Lebensgefährte können sich die Erstausstattung ihres Babys nicht leisten und haben sich daher um Hilfe an das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Heidelberg gewandt.
 
„Wir sind sehr froh, dass es den Fonds „Junge Familien in Not“ gibt. Leider sind oft alle vorrangigen Leistungen ausgeschöpft, so dass nur noch die unbürokratische Hilfe durch den Fonds Menschen in ihrer Not unterstützt“, weiß der Geschäftsführer des Diakonischen Werks Martin Heß. „Uns ist es ein großes Anliegen, Familien in besonders bedrängenden Lebenslagen zu helfen. Wir sind sehr dankbar für die großzügige Unterstützung durch die Sparkasse Heidelberg“, freut sich Dekan Christof Ellsiepen über die Spende.
 
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