Synode der Evangelischen Kirche in Heidelberg bestätigt Schuldekanin Dr. Beate Großklaus in ihrem Amt

von li: OKR Wolfgang Schmidt, Synodenvorsitzende Ruth Hildebrandt, Prälat Traugott Schächtele, Schuldekanin Beate Großklaus, stellv. Synodenvorsitzende Joachim Buchert und Gregor Wirth und Dekan Christof Ellsiepen
Heidelberg, 08.07.2021. Am Donnerstagabend kam die Heidelberger Stadtsynode zur Neuwahl des Schuldekanatsamts im Zentrum der Hosannagemeinde zusammen. Mit großer Mehrheit folgten die anwesenden 50 Wahlberechtigen dem Vorschlag des Landesbischofs zur Wiederwahl von Frau Dr. Beate Großklaus, den OKR Wolfgang Schmidt, Leiter des Referats 4 „Bildung und Erziehung in Schule und Gemeinde“, erläuterte. Die Schuldekanin habe sowohl den Landesbischof als auch ihn durch ihre hervorragende Arbeit während der vergangenen 8 Jahre davon überzeugt, dass sie die geeignete Kandidatin für dieses Amt sei. Daher wurde auf eine öffentliche Ausschreibung verzichtet und die Wiederwahl von Frau Dr. Großklaus empfohlen.

In den Räumen der Hosannagemeinde präsentiert die Schuldekanin den Synodalen ihre Aufgaben und Ziele
„Das eindeutige Ergebnis bestätigt Beate Großklaus in dem verantwortungsvollen und umfassenden Amt als Schuldekanin. Ich freue mich auf die weitere kollegiale Zusammenarbeit in der Leitung der Evangelischen Kirche in Heidelberg“, kommentiert Dekan Christof Ellsiepen die große Zustimmung des anwesenden Wahlkörpers. Im Februar 2014 wurde die Schuldekanin erstmals von der Synode in ihr Amt gewählt, das sie nun für weitere 8 Jahre ausüben wird.
 
 
Gratutaltion zur Wiederwahl der glücklichen Schuldekanin

 
„Die Arbeit im Schuldekanat bedeutet: Wir sind da, damit andere gut arbeiten können. Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Synode. Wir krempeln ja alle die Ärmel hoch für das Reich Gottes“, so die glückliche Schuldekanin zu ihrer Bestätigung im Amt. Unter anderem ist sie für den verlässlichen Einsatz von evangelischen Religionslehrer*innen an den Heidelberger Schulen verantwortlich. Eines ihrer Ziele ist es, den Religionsunterricht in Heidelberg flächendeckend zu ermöglichen, dabei gabenorientiert Menschen einzusetzen und einen Vertretungspool aufzubauen. „Ich möchte Lernprozesse gemeinsam gestalten mit allen „Playern“ in der Stadt. Das bedeutet für mich initiieren, begleiten und fragen: Was braucht Ihr?“ Ihr Vorbild ist dabei das „Kompetenznetz Plurales Heidelberg“, das sich beispielsweise gegen Rassismus stark macht.