Trauer und Entsetzen über Amoklauf - Peterskirche bleibt bis zum 29.1. geöffnet

Seelsorgende vor Ort bieten Gespräche und Trost an
Heidelberg/Karlsruhe, 25.1.2022. „Wir sind zutiefst betroffen von den erschütternden Nachrichten aus dem Neuenheimer Feld. Wir beten für alle, die gerade um ihre Angehörigen bangen und für alle, die noch voller Schrecken sind“, heißt es in einer Erklärung der Evangelischen Kirche in Heidelberg. „Unser tiefstes Mitgefühl gehört den Angehörigen und allen Menschen, die mittelbar und unmittelbar von der unfassbaren Tat betroffen sind“, wendet sich Dekan Christof Ellsiepen an die trauernden Menschen in Heidelberg.

Der badische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh (Karlsruhe) zeigt sich erschüttert über das Attentat in einem Hörsaal der Heidelberger Universität. „Ich bin entsetzt über dieses Attentat. Wie kommt ein Mensch dazu, solch eine Tat zu begehen?“, erklärt der Landesbischof. „Ich bete für die Verletzten und die Angehörigen, die sich um sie sorgen. Ich denke an die Studierenden, die erleiden müssen, wie verletzlich das Leben ist.“
 
Die Peterskirche (Plöck 70) als Universitätskirche in Heidelberg war am Tag des Anschlags bis 22 Uhr geöffnet, von Donnerstag, den 27. bis Samstag, den 29. Januar werden die Türen der Kirche von 10 bis 22 Uhr offenstehen. Am 30. Januar ist die Heiliggeistkirche von 12 bis 22 Uhr für Trauernde geöffnet. „Wir werden die Universitätskirche als Ort der Trauer, des Gebets, des zur Ruhe Kommens und des Bittens für die Menschen, die in großer Not sind, offenhalten“, erklärt Universitätsprediger Prof. Helmut Schwier. „Seelsorgerinnen und Seelsorger sind Ansprechpartner vor Ort für all diejenigen, die in diesen schweren Stunden Trost suchen oder auch einfach nur hinkommen und da sein wollen“, so der Theologe.