Hilfe für Menschen in der Ukraine - vor Ort und in Heidelberg

- 09.03.2022 - 

Friedensdemo auf dem Uniplatz in Heidelberg am 2.3.2022
Heidelberg, März 2022. „Mit Fassungslosigkeit, Trauer und großem Mitgefühl nehmen wir Anteil am Schicksal der Menschen in der Ukraine, die täglich Opfer des von Präsident Putin initiierten Krieges sind und weiterhin werden“, äußert sich Dekan Christof Ellsiepen zur aktuellen Situation in der Ukraine. „Die Evangelische Kirche in Heidelberg verurteilt diesen Krieg aufs schärfste und ruft Heidelberger Christinnen und Christen dazu auf, sich mit allen ihnen verfügbaren Mitteln für Frieden und für die Menschen in der Ukraine einzusetzen. Sei es durch Friedensgebete oder Demonstrationen, sei es durch Geldspenden, sei es durch die Aufnahme von Geflüchteten in Heidelberg“, bittet der Dekan.
 
Pfarrerin Sigrid Zweygart-Pérez auf dem Podium
„Am jetzigen Umgang mit der Flüchtlingssituation können wir für die Zukunft lernen“, unterstrich Pfarrerin Sigrid Zweygart-Pérez in ihrer Ansprache auf der Friedensdemo am 2. März. „Menschen auf der Flucht muss schnell und unbürokratisch geholfen werden! So, wie es jetzt funktioniert, sollte zum Vorbild werden für die zukünftige Flüchtlingspolitik“ forderte die Pfarrerin für Flucht und Migration. Denn während jetzt die Grenzen geöffnet sind und Geflüchtete aus der Ukraine die Züge der Bundesbahn kostenlos benutzen dürfen, würden andere Geflüchtete an der Grenze zwischen Bosnien und Kroatien gewaltsam und rechtswidrig daran gehindert, die EU zu betreten und Asyl zu beantragen. „Sie haben zum großen Teil das gleiche Schicksal erlitten wie die Menschen in der Ukraine. Putin ist seit vielen Jahren in den Krieg in Syrien involviert und für die Zerstörung der Städte dort mitverantwortlich. Es darf nicht Geflüchtete erster und zweiter Klasse geben“, mahnt Zweygart-Pérez.
 
 
Innerhalb der Heidelberger Pfarrgemeinden gibt es zahlreiche Initiativen, die sich für die Kriegsopfer in der Ukraine einsetzen. Unterstützen Sie unsere Hilfe für in Heidelberg ankommende Geflüchtete mit Ihrer Spende für unseren ökumenischen Spendenfonds „Nothilfe Flucht und Migration“. Vielen Dank!
 
Spendenkonto: Evangelische Kirche in Heidelberg (Stadtkirchenbezirk)
IBAN: DE 77 6725 0020 0009 3129 51
BIC: SOLADES1HDB (Sparkasse Heidelberg)
Stichwort: Nothilfe Flucht und Migration – Ökumenischer Spendenfonds Heidelberg
 
Mit Ihrer Spende an die Diakonie Katastrophenhilfe helfen Sie den Menschen vor Ort in der Ukraine und angrenzenden Ländern:
 
Spendenkonto: Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Ukraine Krise
 
Einsatz für den Frieden
Die badenweite kirchliche Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine wird koordiniert vom Evangelischen Kinder- und Jugendwerk in Baden. Wer Einzelpersonen oder Familien vorübergehend bei sich aufnehmen möchte, melde sich bitte dort unter zentrale.ekjb@ekiba.de
 
Die badische Landeskirche hat auf ihrer Homepage gebündelte Informationen, Materialien, Texte und Links zum Krieg in der Ukraine gebündelt zusammengestellt unter www.ekiba.de/ukraine.
 
www.kirche-des-friedens.de enthält verschiedene Links zu Stellungnahmen und Aufrufen zu Friedensgebeten.