Eröffnung Woche der Diakonie: „Ich glaube an die Stärken der Schwächsten“

- 06.06.2014 - 

Plakat Woche der Diakonie

Quelle: ekihd

Heidelberg, 6. Juni 2014. „Ich glaube an die Stärken der Schwächsten“ – unter diesem Leitwort steht die diesjährige Woche der Diakonie.  Viele Mitarbeitende könnten diesen zunächst widersprüchlich klingenden Satz bestätigen: die Erzieherin, die über den Ausspruch des Dreijährigen staunt; die Altenpflegerin, die von der Haltung des älteren Menschen beeindruckt ist; der Berater, der den Mut des Suchtkranken bewundert zur Therapie zu kommen, wenn er seine Geschichte hört. 

Die Evangelische Kirche, das Diakonische Werk und die Evangelische Stadtmission in  Heidelberg werden die Woche der Diakonie jetzt zum zweiten Mal gemeinsam eröffnen. Dies zeigt die gute Zusammenarbeit zwischen der Diakonie der verfassten Kirche und der freien Diakonie in Heidelberg. Die Eröffnung findet am Samstag 28. Juni, 17.00 Uhr,  im Gottesdienst in der Heiliggeistkirche statt. 
 
Die Predigt hält Dekanin Dr. Marlene Schwöbel-Hug, Liturgie: Pfarrer Matthias Schärr, theologisches  Vorstandsmitglied der Evangelischen Stadtmission und Sigrid Zweygart-Perez, Diakoniepfarrerin in Heidelberg. Nach dem Gottesdienst sprechen Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, Kirchenrat Jürgen Rollin, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Baden, der kath. Dekan Dr. Joachim Dauer  und Bezirksdiakoniepfarrerin Sigrid Zweygart-Pérez  Grußworte.
 
Um 20.15 Uhr gastiert das Improvisationstheater „Wilde Bühne“ im großen Saal im Schmitthennerhaus, Heiliggeiststraße 17. Die Wilde Bühne e.V., Stuttgart ist ein soziokulturelles Forum für ehemalige Drogenabhängige. Das Improvisationstheater ist vom Geheimtipp der Kleinkunstszene längst zum Kultereignis avanciert. Ungeprobt, unvorhersehbar - jede Szene ist eine Premiere, bei der die Zuschauer Regie führen, indem sie per Zuruf Vorgaben wie Ort, Titel etc. bestimmen. So entstehen einzigartige Geschichten. jede davon eine Uraufführung: ergreifende Tragödien, komische Opern, Wahnwitz, verbale Kopfstände und Momente voller Poesie. Eintritt frei, Spenden sind willkommen.