
Quelle: ekihd
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich die Kirchen wünschen, dass auf den Konversionsflächen gute Lebens- und Begegnungsmöglichkeiten für die Bewohner und Bewohnerinnen geschaffen und zur Verfügung gestellt werden.
„Städte bestehen nicht aus Häusern und Straßen, sondern aus Menschen und ihren Hoffnungen“ Augustinus (um 400 n. Chr.)
Zentrale kirchliche Anliegen sind:
- Bezahlbarer, ökologisch verantworteter Wohnraum
- Angebote für junge Familien (Kindertagesstätten-Plätze)
- Angebote und Raum für Jugendliche
- Integration und Inklusion von Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit Behinderungen
- Durchmischung der BewohnerInnen bezüglich Alter, finanzieller Möglichkeiten, Herkunftsländern
- Orte, an denen religiöses und kulturelles Leben möglich ist
Mögliche Angebote kirchlicher Träger:
- Trägerschaft kirchlicher Kindertagesstätten
- Trägerschaft Seniorenzentrum
- Trägerschaft Offene Jugendarbeit
- Soziale Beratung
- Lotsen für Neubürger
- Betreuung von Schwachen und Kranken
- Mitarbeit in dem Aufbau eines Sozialwesens
- Mitarbeit in einem Stadtteiltreff
- Hilfe bei Integrationsprogrammen
- Kompetenzen und Erfahrungen im sozial-diakonischen Bereich
Es ist das Anliegen von Kirchen und Diakonie und Caritas im Stadtteilbewusstsein verankert zu sein. Türen zu anderen Religionen und zu einem guten Miteinander sollen angeboten werden.
„Wo Kirche im Stadtteil aktiv wird, geht es deshalb nicht nur um soziale Professionalität. Es geht auch darum, Menschen zu helfen, die Kraftquellen für ihr Leben zu entdecken; die Quellen, die Mut machen und Hoffnungen geben und die uns Heimat finden lassen mitten in den Umbrüchen unserer Zeit.“ Cornelia Coenen-Marx (2010)
Heidelberg, den 03. Februar 2012
