
Quelle: ekihd
Vertreter beider Kirchen treffen sich in der Arbeitsgruppe "Kirchen und Konversionsflächen" Bis spätestens im Jahr 2015 werden insgesamt 180,3 ha an Konversionsflächen frei. Dies bedeutet in Heidelberg die umfassendste städtebauliche Entwicklungsmöglichkeit seit ihrer Entstehungsgeschichte. Durch den Abzug der US-Streitkräfte werden riesige Flächen frei, deren Neubebauung und neue Nutzung die Stadt und ihre Partner vor weitreichende Entscheidungsfragen stellt, die aber auch der gesamten Stadt große Chancen zu einer positiven Weiterentwicklung bietet. Viele evangelische und katholische Gemeinden in Heidelberg sind davon betroffen. So beschäftigen sich die Ältestenkreise und Pfarrgemeinderäte von Kirchhheim, Pfaffengrund, Weststadt, Rohrbach und Südtstadt mit diesem Thema. Auch auf kirchlicher Bezirksebene wird daran gearbeitet. Außerdem konnten die Kirchen durchsetzen, dass folgendes Ziel in den Leitlinien für die Konversionsflächen aufgenommen wurde, die vom Entwicklungsbeirat der Stadt Heidelberg vorbereitet wurden und vom Gemeinderat inzwischen auch verabschiedet sind: "Räume und Orte für Kirchen, Glaubensgemeinschaften und deren Einrichtungen sowie für interreligiösen Dialog." Um konkret an den einzelnen kirchlichen Visionen zu den Konversionsflächen arbeiten zu können, wird sich die Arbeitsgruppe "Kirchen und Konversionsflächen", bestehend aus Vertretern beider Kirchen auf Dekanats- und Bezirksebene, am 11. Juni zu einer konstituierenden Sitzung treffen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt - parallel zu der in der Stadt stattfindenden "Phase 2" der städtischen Arbeit auf den Konversionsflächen - mit den betreffenden Gemeinden diese Visionen zu den einzelnen Konversionsflächen zu erarbeiten, die dann durch die Vertreterin der Kirchen (Pfarrerin Sabine Hannak) in den Entwicklungsbeirat der Stadt und den mit den Bürgern angedachten Workshops mit eingebracht werden sollen.
Pfarrerin Sabine Hanak, Evang. Markusgemeinde Heidelberg 31.05.2012

