
Quelle: ekihd
Heidelberg, 24.09.2014. „Here is my heart“- hier ist mein Herz! Mit diesem Spiritual in der Heiliggeistkirche bewegte die afrikanische Gesangsgruppe der Pfingstgemeinde aus Eppelheim beim internationalen Gottesdienst am 21. September die Zuhörer mit viel Hingabe und Frömmigkeit. Die kongolesischen Musiker beteten damit Gott im Lied an, und jeder sollte dies ebenso für sich im Herzen tun, ermunterte der Sänger die Gläubigen schwungvoll zum Mitmachen. Die Musiker begeisterten mit viel Temperament und Gefühl die Gottesdienstbesucher. Genauso wie der Bezirkschor „Vocalissimo“, unter Leitung von Klaus Petzel, der die Gemeinde im Lied dazu aufforderte mit zu klatschen: „Clap your hand“. Eine Tanzgruppe junger Menschen von „Campus für Christus“ bot vor dem Altar moderne Tänze und christliche Lieder dar. Auch die Freie Evangelische Gemeinde mit Liedermacher Johannes Falk bereicherte dieses außergewöhnliche Ereignis.

Quelle: ekihd
„Mit diesem internationalen Gottesdienst wollen wir der Stadt zeigen, dass wir als Christen zusammengehören, denn wir haben die Gemeinsamkeit im Glauben an Gott, Vater und Heiligen Geist“, freute sich Dekanin Marlene Schwöbel-Hug über einen gut besuchten Gottesdienst, der in Heidelberg und in der Heiliggeistkirche großen Anklang fand. In ihrer Predigt nach Johannes, 14, „In meines Vaters Haus gibt es viele Wohnungen“, ging die Dekanin darauf ein, dass es im christlichen Glauben unterschiedliche Traditionen in den Ländern der Welt gebe, die es zu respektieren gelte: „Wir müssen voreinander Respekt haben und unseren Glauben so leben, wie wir es gewohnt sind.“ Zwar lebten die verschiedenen christlichen Gemeinden in vielen Wohnungen, doch gemeinsam in einem großen Haus. Bei aller traditionellen Unterschiedlichkeit, zeige dieser Gottesdienst die Lebendigkeit und Verbundenheit und gebe ein schönes Bild nach außen ab, so Schwöbel-Hug. Die Idee zu diesem internationalen Gottesdienst hatte Bezirksdiakonin Andrea Herzog, die auch die Organisation seitens der Bezirksgemeinde der Evangelischen Kirche in Heidelberg mit den afrikanischen, chinesischen, persischen und koreanischen christlichen Gemeinden übernommen hatte. Die Lesung und Fürbitten wurden in mehreren Sprachen gehalten. Die Kollekte kam den Flüchtlingen in Heidelberg zugute.

Quelle: ekihd

