Neugierig begegnen sie den Kinderfragen: „Ich wüsste wirklich gern, wie Gott so ist.“ Überraschend sind für die katholischen und evangelischen Lehrenden die Bekenntnisse der jungen Leute: „Gott ist mein bester Gedankenleser und mein Wegweiser.“ Oder: „Man müsste ein Tagebuch anlegen, extra für Gott. Er müsste es lesen können, nur er. Kein anderer. Und dann muss Gott seine Gedanken zurück schreiben.“ [ Auch an mich?]
Als Referentin war die von Schuldekanin Beate Großklaus vorgestellte renommierte `Pionierin der Kindertheologie´, Frau Prof. Dr. Petra Freudenberger-Lötz (Uni Kassel), gewonnen worden – ein Glücksgriff, wie sich herausstellte. Sie führte anhand vieler von ihr und ihren Studenten gesammelter Schüleraussagen und Videosequenzen und unter Berücksichtigung des Forschungsstandes durch das weite Feld des Themas. Entwicklungspsychologische Dispositionen beleuchtete sie ebenso, wie sie auf die spezifischen Aufgaben der Lehrperson und deren methodischer Kompetenz (‚Gesprächsförderer’) einging.Zur weiteren Information dienten der Bücherstand der Bernhardus-Bücherei sowie die Präsentationstische der Medienstellen Weinheim und Heidelberg. Kommen Sie doch beim nächsten Mal selbst vorbei, wenn Sie wieder nette Kolleginnen und Kollegen treffen wollen – oder einen frischen Impuls für Ihren Religionsunterricht brauchen.
Ev. Schuldekanin Dr. Beate Großklaus, kath. Schuldekan Axel Müller



