Tobias Bade sprach als Vorsitzender des Diakonenkonvents ein Grußwort, in dem er die gebürtige Schwäbin in der Kurpfalz willkommen hieß. Schuldekanin Beate Großklaus überreichte ihr einen Bibelzollstock "Maßstab Mensch", mit dem sie „ein gutes Maß“ für ihre Arbeit finden möge. Bei der Einsegnung bildeten Mitarbeitende aus dem Kirchenbezirk und Vertreter des Stadtkirchenrats einen Kreis um die neue Bezirksdiakonin für Seniorenarbeit, stärkten ihr so symbolisch den Rücken und hießen sie willkommen. Im Anschluss gab es einen kleinen Sektempfang, zu dem die rund 80 Gottesdienstbesucher herzlich eingeladen waren.
Die studierte Religionspädagogin und Gemeindediakonin erzählte, wie sie zu dem Thema Seniorenarbeit gekommen sei. Bereits nach dem Abitur habe sie in einem geschlossenen Pflegeheim gearbeitet, wo der damalige Stationsleiter großen Wert auf einen würdigen und zugwandten Umgang mit den Heimbewohnern legte. „Diese Haltung hat mich nachhaltig beeindruckt und ich habe sie für meinen weiteren beruflichen Weg verinnerlicht“, so Samlenski. In ihrer über 30jährigen Dienstzeit war sie in fast allen Arbeitsfeldern tätig, die eine Gemeinde zu bieten hat: im Kindergottesdienst, Religionsunterricht, in Krabbelgruppen, Kinder- und Jugendarbeit, Freizeitarbeit, Konfirmanden, Besuchsdienst, Angeboten für Frauen und als Klinikseelsorgerin in einer Reha-Klinik.
„Je nach Lebensphase, in der ich mich selbst gerade befunden habe, waren auch die entsprechenden Tätigkeitsfelder für mich stimmig“, erklärte Birgit Samlenski. Als ihre Kinder selbst noch klein waren, habe sie sich stärker mit Kinder- und Jugendarbeit beschäftigt. „Nun sind die Kinder erwachsen und ich selbst bin in einer Lebensphase, in der die Arbeit mit der Generation 55+ mehr in den Fokus gerückt ist.“ Derzeit verschafft sie sich einen Überblick über die zahlreichen Angebote in den Kirchengemeinden. Sie besucht Veranstaltungen, um sich vorzustellen und sucht den Kontakt zu Ehrenamtlichen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen und ihre Wünsche wahrzunehmen.„In Zukunft möchte ich Fortbildungen und Fachtage zum Thema Seniorenarbeit anbieten und Veranstaltungen initiieren, hier denke ich etwa an Ausflüge mit dem Rollator oder "Themenfrühstückstreffs", erläutert Samlenski ihre Pläne. Darüber hinaus ist sie auch Ansprechpartnerin für Themen aus dem Bereich Frauenarbeit. Sie freut sich über Anregungen, Wünsche und Ideen aus den Gemeinden und ist erreichbar unter birgit.samlenski@kbz.ekiba.de oder 06221/ 9803-28.
Karin Wilke



