Der Gottesdienst in Heidelberg eröffnete das deutschlandweite Themenjahr „Reformation und die Eine Welt“ für die badische Landeskirche. Die `Eine Welt´ werde erlebbar, „wenn Kirchen, Christinnen und Christen über die Grenzen von Sprachen hinweg ihren Glauben gemeinsam feiern mit Gemeinden anderer Herkunft und Sprache oder bei Besuchen in Partnerkirchen“, so der Landesbischof in seiner Predigt.
Ein weiteres Thema des Gottesdienstes war 'Flucht und wir'. Flüchtlinge aus Eritrea, die heute in Heidelberg leben, schilderten ihre Flucht eindrucksvoll in Texten und mit selbstgemalten Bildern, die nach dem Gottesdienst auch ausgestellt wurden.Mit dem Schwerpunktthema "Eine Welt" rücken in diesem Jahr die weltweite Vielfalt reformatorischer Kirchen, koloniale Wunden und das breite Engagement für Frieden und Gerechtigkeit in den Fokus. „Was wir heute im Rückblick als ‚Reformation‘ bezeichnen und manchmal allein mit den Ereignissen vor 500 Jahren in Wittenberg in Verbindung bringen, hat eine globale Wirkung erzielt. Über 400 Millionen Menschen weltweit verbinden ihre geistig-religiöse Existenz mit dem reformatorischen Geschehen“, erklärte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, im Vorfeld.
Evangelische Kirche in Heidelberg und ZfK



