Geleitet wird das Zentrum von der Klinikseelsorge in Person von Pfarrerin Sonja Knobloch und Pfarrer Dr. Nikolaus Schmerbeck. Kooperationspartner sind die Evangelische StudierendenGemeinde und das katholische Universitätszentrum.
Mit dem +punkt bieten die beiden Kirchen über ihre konkrete seelsorgliche Tätigkeit in den Kliniken und Hochschulen hinaus einen Ort, der für alle auf dem Campus offen steht: Patienten und ihre Angehörigen, Mitarbeiter der Kliniken und Forschungseinrichtungen sowie Studentinnen und Studenten.
Das Programm des +punkt umfasst unter anderem Zeiten für Ruhe und Meditation am Mittag oder am Abend, ein wöchentliches Offenes Singen, bei dem auch ungeübte Sängerinnen und Sänger die Möglichkeit haben, ihre Stimme auszuprobieren, einen monatlichen ethischen Gesprächskreis für Ärztinnen und Ärzte, eine offene Tür für Menschen, die mit schweren Gefühlen und bedrängenden Fragen einen Gesprächspartner suchen, um nur einige Beispiele zu nennen. Gerade für das Angebot der Offenen Tür ist Prof. Dr. Guido Adler, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Heidelberg, dankbar: „Wir freuen uns insbesondere, dass auch für Angehörige von Langzeitpatienten ein Angebot zum Austausch und zur Zusammenkunft geschaffen wurde – ein Wunsch, der schon lange bestand.“ Das Universitätsklinikum hat den Bau der Kirchenräume in den Marsilius-Arkaden mit 400.000 Euro unterstützt. Durch sein persönliches Engagement hat auch Bauherr Andreas Epple viel zur Realisierung des +punkt beigetragen.
Das Erdgeschoss im Südturm der Marsilius-Arkaden beherbergt den +punkt: an das großzügige Foyer schließt sich auf der rechten Seite ein großer Saal für Veranstaltungen an, links geht es zu den Büros der Sekretariate von katholischer Klinikgemeinde und +punkt und zu weiteren, kleineren Konferenz- und Gruppenräumen.Über den Neuenheimer Campus hinaus will sich der +punkt auch als Ort interessanter Veranstaltungen für die Stadt etablieren. „Das ist für uns Neuland“, betonen die Leiter Nikolaus Schmerbeck und Sonja Knobloch. „Wir werden in den kommenden Monaten Erfahrungen sammeln müssen und herausfinden, welche Art von Veranstaltungen Zuspruch finden.“ Am 28. April um 19.30 Uhr hält der Mainzer Theologe Kristian Fechtner den Eröffnungsvortrag. Unter dem Titel „Wenn mich jemand so sieht!“ geht er dem Verhältnis von Scham und Religion auf den Grund. Am 31. Mai, ebenfalls um 19.30 Uhr, halten Martin Schleske und Alban Beikircher eine Konzertlesung: „Der Klang“. Einer der großen Geigenbauer der Gegenwart lässt die Phasen des Baus einer Geige zum Gleichnis für das Leben selbst werden. Text und Klang werden einander in einem lebendigen Wechselspiel ergänzen.
Die beiden Hochschulgemeinden laden am 11. Mai ab 18 Uhr zur Auftaktveranstaltung für die Studierenden mit Gottesdienst, Musik und Party in den +punkt ein.
Weitere Informationen im Internet: +punkt Kirche INF 130
Peter Wegener
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