Diakonie-Straße in Heidelberg empfängt Diakonie Deutschland
- 31.07.2026 -
Präsident Schuch: „Diakonie leistet entscheidende Sozialraum-Arbeit für solidarische Stadtgesellschaft“
Heidelberg, 30.07.2026. Wie können soziale Hilfe, Beratung und Seelsorge in einer Kommune sichtbar wirken? Das hat die Heidelberger „Diakonie-Straße“ beim Besuch von Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland, deutlich gemacht. Im Rahmen der Sommerreise des Diakonie-Präsidenten durch Baden haben am 29. Juli die Evangelische Stadtmission Heidelberg und das Diakonische Werk Heidelberg Vertreter*innen aus Stadtpolitik, Kirche und Diakonie ihre vielfältigen Angebote präsentiert.
Von links nach rechts:
Dekan Dr. Christof Ellsiepen; Diakoniepfarrer Dr. Florian Barth, Diakoniepfarrer in Heidelberg und Aufsichtsratsvorsitzender des Diakonischen Werks Heidelberg; Heidelbergs Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen; Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland; Beatrix Vogt-Wuchter, Vorständin der Diakonie Baden; Dennis Kramer, theologischer Vorstand der Stadtmission; Christian Heinze, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Heidelberg und dessen stellvertretende Geschäftsführerin Nadine Marschik
Quelle: Diakonie Baden
Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Bedeutung sozialräumlicher Arbeit, aktuelle Herausforderungen für die soziale Infrastruktur sowie die Rolle diakonischer Angebote für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die „Diakonie-Straße“ in der Heidelberger Plöck ist ein besonderer diakonischer Sozialraum. Hier arbeiten verschiedene Einrichtungen eng zusammen und bieten Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen Unterstützung – von Beratung und Begleitung, bis hin zu konkreten Hilfen im Alltag.
„Unsere Arbeit als Diakonie ist in ganz Deutschland nah bei den Menschen und hilft denen, die Unterstützung brauchen – unabhängig davon, woher sie kommen, wie sie leben, was sie denken oder wen sie lieben“, betonte Präsident Rüdiger Schuch. „Die ,Diakonie-Straße‘ zeigt eindrucksvoll, wie Diakonie unmittelbar und niedrigschwellig genau dort wirkt, wo Menschen Hilfe benötigen. Hier wird sichtbar, wie die Diakonie ihren Beitrag für eine solidarische Stadtgesellschaft leistet: fachlich kompetent, innovativ, vernetzt mit Kirche, freier Wohlfahrtspflege und Zivilgesellschaft – und im konstruktiv-kritischen Gespräch mit den politisch Verantwortlichen.“
Auch Heidelbergs Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen hob die Bedeutung der sozialen Arbeit vor Ort hervor: „Funktionierende und zuverlässige kommunale Strukturen brauchen starke Partner. Die Einrichtungen der Diakonie leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für sozialen Zusammenhalt, Teilhabe und das Miteinander in Heidelberg.“
Die Evangelische Stadtmission und das Diakonische Werk stellten ihre enge Zusammenarbeit im Sozialraum vor. Beide Träger engagieren sich mit vielfältigen und gezielten Angeboten für Menschen, die von Armut, Wohnungslosigkeit, Einsamkeit oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind. „In Heidelberg erleben wir täglich, wie viel niedrigschwellige Hilfe und verlässliche Beratung ausmachen. Dass Stadtmission und Diakonisches Werk in der Diakoniestraße an einem Strang ziehen, ist die Grundlage einer Sozialraumarbeit, die wirklich bei den Menschen ankommt“, betonten Dennis Kramer, theologischer Vorstand der Stadtmission, und Christian Heinze, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Heidelberg.
Der Heidelberger Diakoniepfarrer Dr. Florian Barth unterstrich die kirchliche Dimension der Arbeit: „Diakonie ist gelebter Glaube. Hier in der Plöck wird sichtbar, dass Kirche nicht nur über gesellschaftliche Verantwortung spricht, sondern sie konkret wahrnimmt – nah an den Lebensrealitäten der Menschen.“
Der Besuch machte insgesamt deutlich, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen für die soziale Arbeit sind. Die „Diakonie-Straße“ steht beispielhaft für eine moderne, vernetzte Diakonie, die Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleitet und zugleich einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leistet.
Text: Diakonie Baden, Pressemitteilung vom 30.07.2026
Gruppenbild von links nach rechts:
Dekan Dr. Christof Ellsiepen; Diakoniepfarrer Dr. Florian Barth, Diakoniepfarrer in Heidelberg und Aufsichtsratsvorsitzender des Diakonischen Werks Heidelberg; Heidelbergs Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen; Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland; Beatrix Vogt-Wuchter, Vorständin der Diakonie Baden; Dennis Kramer, theologischer Vorstand der Stadtmission; Christian Heinze, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Heidelberg und dessen stellvertretende Geschäftsführerin Nadine Marschik
Bildquelle: Diakonie Baden
Die Diakonie Baden ist ein Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege, das Hilfswerk der Evangelischen Landeskirche in Baden, mit Sitz in Karlsruhe.
Als einer von 17 Landesverbänden der Diakonie Deutschland ist sie Dachverband und sozialpolitisches Sprachrohr für 789 Mitgliedseinrichtungen mit mehr als 38.000 hauptamtlichen und über 14.000 ehrenamtlich Beschäftigten. Mit ihren Angeboten hilft die Diakonie im Raum Baden täglich bis zu 75.000 Menschen. Rund 2.000 Einrichtungen begleiten und unterstützen Kinder und Familien in Notlagen, Personen mit Behinderung, Pflegebedürftige, Menschen in prekären Lebenssituationen durch Arbeitslosigkeit, Überschuldung oder Sucht sowie Wohnungs- und Obdachlose. Außerdem bieten Beratungsstellen Hilfe für Migrant:innen und Geflüchtete sowie für Mädchen und Frauen in Not.
Mehr Informationen zur Diakonie Baden: www.diakonie-baden.de

