Karlsruhe, 10.2.2021. Der Bischof der Evangelischen Landeskirche in Baden, Jochen Cornelius-Bundschuh, wird zum 31.3.2022 in den Ruhestand treten. Dies hat der Landesbischof am heutigen Mittwoch (10.2.) dem Landeskirchenrat mitgeteilt. Der Landesbischof, Jg. 1957, verzichtet aus persönlichen Gründen auf sein Amt: „Ich werde im kommenden Jahr 65 Jahre alt und möchte dann mehr Zeit für meine Familie haben“, erklärte Cornelius-Bundschuh.
Karlsruhe, 03.02.2021.Zwei Fastenaktionen laden von 17. Februar (Aschermittwoch) bis 4. April (Ostersonntag) zum Mitmachen ein: Die aktuelle Fastenaktion der evangelischen Kirche „7 Wochen Ohne“ steht unter dem Motto „Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden“. Die Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit steht 2021 unter dem Motto „So viel du brauchst…“
Jahrhunderte lang tobte in der Kurpfalz ein blutiger Kampf der Konfessionen – Dann kam die Badische Kirchenunion – Sie feiert jetzt ihren 200. Geburts
Quelle: https://rnz-epaper.rnz.de/
RNZ E-Paper, 30.01.2021 von Diana Deutsch. Es hat eine Zeit gegeben, da war Heidelberg eine der schönsten Städte der Welt. Renaissancepaläste säumten die Straßen, elegante Damen und noble Professoren flanierten in prächtigen Parks. Man sprach französisch und blicktestolz hinauf zum Schloss. Nur die Kirchen standen schmucklos. Kein Kreuz, kein Bild, kein Altar.
Dr. Sandra Grande ist von ihrem Amt als Synodenvorsitzende zurückgetreten, ihre Stellvertrer Pfr. Gregor Wirth (re) und Joachim Buchert (li) übernehmen ihre Aufgaben interimsmäßig
Am 22. Januar 2021 ist Frau Grande von ihrem Amt als Vorsitzende der Stadtsynode und damit als stellvertretende Vorsitzende des Stadtkirchenrats (SKR) zurückgetreten. Sie hat auch ihr Amt als Stadtsynodale zur Verfügung gestellt. Bis zur Wahl eines/r Nachfolger/in wird der stellvertretende Synodenvorsitzende Pfr. Gregor Wirth die Leitung der Stadtsynode übernehmen und ist damit kraft Amtes Mitglied des Stadtkirchenrats. Joachim Buchert wird als ehrenamtlicher stellvertretender Synodenvorsitzender zum stimmberechtigten Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss (GA).
Vergiss nicht, was deine Augen gesehen haben. Dtn, 4,9
Erinner dich! Wie lebendig Erinnerung sein kann, habe ich diesen Herbst mit Esther Bejarano gefeiert. Die Auschwitzüberlebende kämpft als Antirassistin gegen laute und leise Töne an, die menschenverachtendes Handeln heute und im Dritten Reich mit einem Mäntelchen des Schweigens zudecken wollen. Laut, kräftig und voller lebendiger Rhythmen sind ihre Lieder: Ihre Erinnerungsworte gehen direkt ins Herz. Mutig und neugierig bekennt sie: „Ein Lied hat mir das Leben gerettet: Du hast Glück bei den Frau’n, bel ami.“ Sie singt, rappt und zack erinnert sie mit der Mircophone-Mafia, was gerade jetzt schief läuft, hier vor der Tür und an die Nazi-Dikatur erinnert:
Beginn des Online-Kursprojekts am 1. Februar um 18 Uhr
Warum beginnt jeder Gottesdienst "im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes"? Wie werden eigentlich die Lieder ausgesucht? Was ändert sich im Laufe des Kirchenjahres, was bleibt immer gleich? Und vor allem: Kann ich mitmachen? In diesem Kursprojekt sollen Sie in insgesamt fünf einstündigen digitalen Sitzungen zunächst einen Überblick gewinnen über die Struktur eines Gottesdienstes und seine einzelnen Elemente aus Wort und Musik.
Karlsruhe, 25.01.2021. Das Vertrauenstelefon für Betroffene sexualisierter Gewalt in der badischen Landeskirche ist zum neuen Jahr von Wiebke Müller übernommen worden. Die Beraterin und Supervisorin wird Nachfolgerin von Peter Linzer, der seit der Initiierung vor zehn Jahren als telefonischer Ansprechpartner zur Verfügung gestanden hatte. Das Vertrauenstelefon wurde von der Landeskirche initiiert, um Menschen, die durch kirchliche Mitarbeitende oder im Rahmen kirchlicher Strukturen sexualisierte Gewalt erlebt haben, eine geschützte Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
EKD, 22.01.2021. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) wird sich an der Aktion #lichtfenster von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beteiligen und ruft dazu auf, jeden Freitag nach dem Dunkelwerden ein Licht zum Andenken an die Toten der Corona-Pandemie ins Fenster zu stellen. „Ich freue mich sehr über die Initiative des Bundespräsidenten“, sagt der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm. Gleichzeitig begrüßte er die Ankündigung einer zentralen Gedenkfeier für die Verstorbenen der Corona-Pandemie durch den Bundespräsidenten.
Karlsruhe, 20.01.2021. Der badische evangelische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh hat sich gegen eine Suizidassistenz in evangelischen Einrichtungen ausgesprochen. Die Kirche respektiere das Recht verzweifelt kranker Menschen auf Selbstbestimmung und ihren Wunsch, auf diese Weise in Würde sterben zu können, schrieb Cornelius-Bundschuh auf Facebook. "Evangelische Einrichtungen sollten aber nicht zu Orten werden, in denen professionell Beratung, Unterstützung und Begleitung für den assistierten Suizid zu erhalten ist." Dafür müsse der Gesetzgeber andere, ethisch überzeugende Lösungen finden.
Dieses Jahr wurde der Gottesdienst zum Weltgebetstag, der von nigerianischen Frauen ausgearbeitet wurde, in der Christuskirche ausgetragen. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautete ihr hoffnungsverheißendes Motto, abgeleitet von Matthäus 11, Verse 28 – 30.